Mindestanmeldezahlen erreicht

Lennestadt/Kirchhundem..  Demografie hin, Sparen her. An allen Grundschulen in Lennestadt und Kirchhundem werden im kommenden Schuljahr 2015/16 neue Eingangsklassen gebildet.

Die Schülerzahlen reichen überall aus und es wird sich an der Grundschulstruktur im kommenden Jahr nichts ändern.

Die Sparvorschläge des interfraktionellen Arbeitskreises in Lennestadt zur Haushaltskonsolidierung (wir berichteten) hatten für Unruhe in den Orten gesorgt. Denn unter Punkt 4 der Sparvorschläge hatte der Arbeitskreis eine „Untersuchung der Grundschulstruktur hinsichtlich Effizienz und Zukunftsfähigkeit, insbesondere der Schulstandorte Bilstein, Oedingen und Maumke“ angekündigt.

Aber auch diesen Standorten werden die Mindestanmeldezahlen, wenn auch knapp, erreicht. In Bilstein und Oedingen gibt es je 15 I-Männchen-Anmeldungen für das neue Schuljahr, in Maumke sind es 17. Nach diesen Zahlen könnte die Stadt an allen 8 Grundschulstandorten sogar selbstständige erste Klassen bilden.

Reinhard Liek: „Wir müssen aber auf die kommunale Klassenrichtzahl achten, deshalb würde dies nicht funktionieren.“ So wird es in Bilstein und Oedingen jahrgangsübergreifend (1. und 2. Klasse, in Bilstein auch 3. und 4. Klasse gemeinsam) unterrichtet.

10 Prozent weniger

Die insgesamt 198 I-Männchen in Lennestadt verteilen sich nach dem Stand dieser Woche wie folgt: Altenhundem: 29, Bilstein: 15, Grevenbrück: 29, Oedingen: 15, Meggen: 29, Maumke: 17; Elspe 35, Saalhausen: 25. Unterm Strich sind es 20 Erstklässler (10 Prozent) weniger als im laufenden Schuljahr.

Den größten Zuwachs verzeichnet die Grundschule in Elspe, die statt der erwarteten 25 nun 35 Erstklässler bekommt. Ein Phänomen, das vor allem an der Auswahl der Halberbrachter Eltern liegt, die laut Reinhard Liek, Fachbereichsleiter Schulen im Rathaus, die in diesem Jahr Grundschule in Elspe statt Meggen bevorzugen.

Auch in der Gemeinde Kirchhundem ist alles im grünen Bereich. Die 91 Erstklässler verteilen sich auf Kirchhundem (34), Heinsberg (28 oder 29) oder Welschen Ennest (28 oder 29). So wird es laut Gemeindeverwaltung in Kirchhundem zwei, in den anderen beiden Schulen je 1 Eingangsklassen geben.

Durch Zuzüge zum Beispiel auch von Flüchtlingsfamilien, deren Kinder sofort schulpflichtig sind, kann sich die Situation schnell ändern. Reinhard Liek: „In diesen Zeiten ist es nötig die Zahlen öfter zu überprüfen.“