Metten-Komplex Stachel im Fleisch
25.01.2008 | 15:57 Uhr 2008-01-25T15:57:48+0100Finnentrop. (pep) Als "eine Chance, den Niedergang in der Tallage aufzuhalten" bezeichnet Bürgermeister Dietmar Heß die geplanten Baumaßnahmen im Bahnhofsumfeld (die WR berichtete)?. ...
... Zwar könne er "kein blühendes Zentrum" versprechen, doch bestehe Hoffnung auf eine "Trendumkehr". Ein "Stachel im Fleisch" bleibe wohl absehbar der Metten-Gebäudekomplex gegenüber dem Bahnhof, der bald weitgehend leer stehen wird. In Sachen Nachnutzung bleibe man zwar mit Metten im Gespräch, doch habe man der Familie Metten klar gemacht, "dass das für Gemeinde eine Nummer zu groß ist". Auch der Regierungspräsident habe dazu erklärt, dass das "eine private Angelegenheit ist" und keine staatlichen Mittel zu erwarten seien.
Anders sieht die Situation bezüglich des vier Hektar großen Geländes zwischen den Bahngleisen und der Lenne aus, die die Gemeinde zu relativ günstigen Konditionen von der Bahn erworben hat. Das gebe der Gemeinde eine relative Freiheit in der weiteren Nutzung der Flächen "hinter der Bahn" wie der darauf stehenden Gebäude, erklärte Heß. Bezüglich einer sinnvollen zukünftigen Nutzung des alten Ringlokschuppens, den man neben den drei denkmalgeschützten Stellwerken, als weiteren Zeugen der Finnentroper Eisenbahngeschichte erhalten könne, hat die Gemeinde Kontakt mit der Universität in Siegen aufgenommen.
Vom Gemeinderat bereits beschlossen ist die Anlage eines großen Abenteuerspielplatzes in diesem Bereich und durch die Anlage eines Radwegs direkt am Ufer der Lenne könne man "den Flußss wieder mehr in des Bewusstsein der Bevölkerung rücken", so Dietmar Heß. Er wünscht sich eine ähnliche Lösung für den Lückenschluss des Radwegs zwischen Lenhausen und Rönkhausen, der bisher an der Weigerung der Grundstücksbesitzer gescheitert ist, entsprechende Flächen abzugeben.
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