Mehr Mittel für Aufnahme von Flüchtlingen

Attendorn..  Der Vorsitzende der SPD Attendorn Wolfgang Langenohl begrüßt die Bereitstellung von Bundesmitteln für NRW in Höhe von 108 Millionen Euro in 2015 für die Unterbringung von Flüchtlingen. Hiervon werden 54 Millionen dem Land als Darlehen gegeben. Die andere Hälfte, also ebenfalls 54 Millionen Euro, fließen den Kommunen zu und stehen damit für die Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge direkt zur Verfügung. Diese 54 Millionen müssen nicht an den Bund zurückgezahlt werden.

201 stellt der Bund 500 Millionen Euro zur Verfügung, wovon die Hälfte der Mittel (250 Millionen Euro) den Bundesländern als langfristiges Darlehen gewährt wird und zurückgezahlt werden muss. Für 2016 sind bereits weitere 500 Millionen Euro vom Bund in Aussicht gestellt.

Zahlreiche Einzellmaßnahmen

Das Land NRW stockt die finanziellen Mittel für die Flüchtlingsaufnahme auf: „Die SPD Attendorn begrüßt die Erhöhung der Landespauschale für die Kommunen um 40 Millionen Euro sowie die zahlreichen Einzelmaßnahmen die beispielsweise die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen erleichtern und soziale Beratungs- und Betreuungsangebote verbessern sollen.“

Mit der Erhöhung um 28 Prozent steigt die Landespauschale von 143 auf 183 Millionen Euro. Klar sei aber auch, dass die Pauschalen immer wieder erneut den aktuell zukünftigen Zahlen der Aufnahmen angepasst werden müssen. Denn die Zugangszahlen der asylbegehrenden Flüchtlinge in Attendorn sind seit Herbst 2013 sprunghaft angestiegen. Während 2013 noch 31 Flüchtlinge in Attendorn aufgenommen wurden, steigerte sich diese Zahl im vergangenen Jahr auf 70. „Das angekündigte Engagement der Attendorner Bürger in Verbindung mit alltäglichen Hilfen ist vorbildlich und lobenswert“, so Langenohl.