Manches ändert sich nie

Mai 2015: Ein Organisationsteam aus jeweils drei Rivianern und drei Ursulinen sorgt dafür, dass man alle fünf Jahre an seine Mitschüler denkt. Dann flattern Briefe oder auch Mails ins Haus. Save the date: am 9. Mai ist es so weit: 30 Jahre Abi. In diesem Jahr mit Bäumchen setzen.

Um 14 Uhr ist Treffen bei den Ursulinen und sie kommen: Aus München, aus dem Münsterland, aber auch aus der Nachbarschaft. Es gibt ein großes Hallo und dann ab in die Autos: Bäumchen setzen!

Mit Gaudeamus igitur

Zwei gehen nach Lenhausen, eines nach Neu-Listernohl und eines nach Attendorn. Früher war die Schlagzahl höher, aber heute ist keine Eile angesagt. Matthias Plugge ist wieder Gau-Leiter. Der Gau-Wagen ist ein Audi, mit Navi und CD -Player. Aus den Boxen dröhnt „Born in the USA“. Manches ändert sich nie. Auch Matthias Plugge nicht. Bei jeder Station kommt ihm ein lateinisches Motto flüssig über die Lippen und in der Übersetzung findet sich auch gern mal das gerade geschossene Tor von Mönchengladbach wieder.

Gaudeamus igitur wird gesungen und nach dem ersten Mal sitzt der Text wieder. Es gibt Bier, Kuchen und Chipse. Matthias Plugge drängt zum Aufbruch, und wie damals stürmt alles zu den Autos. Mit lauter Musik und mit Hupkonzert geht es zur nächsten Station.

Es macht Spaß, genau wie damals. Nur wer das selber erlebt hat kann verstehen, welch’ tolles Gefühl das ist. Mögen sich die kommenden Jahrgänge durch das G 8 Abi diesen Spaß nicht nehmen lassen!

Wahnsinn nimmt kein Ende

Am Abend geht es zum „Joker“ ins Hotel zur Post. Rainer Eiden vom Orga-Team begrüßt knapp 70 Rivianer und Ursulinen. Dann startet das Geschnatter. Es wird gegessen und getrunken. Im Hintergrund läuft Musik aus den 80ern und auf einem Bildschirm kann man sich über die Bilder von damals freuen und lachen. Es wird Mitternacht und später. Irgendwann in den Morgenstunden hat auch der letzte den Weg ins Bett gefunden mit der Gewissheit: Der Wahnsinn nimmt kein Ende. In fünf Jahren heißt es wieder: save the date: 35 Jahre Abitur….