Mängelliste im Zentrum ist lang

Rund 40 Finnentroper waren zur Auftaktveranstaltung für ein Integriertes Handlungskonzept für das Versorgungszentrum ins Rathaus gekommen.
Rund 40 Finnentroper waren zur Auftaktveranstaltung für ein Integriertes Handlungskonzept für das Versorgungszentrum ins Rathaus gekommen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Bürger beteiligen sich an Erstellung eines Integrierten Entwicklunskonzepts für das über 40 Jahre alte Finnentroper Versorgunsgzentrum.

Finnentrop..  Das „neue“ Zentrum, das diesem Anspruch nie gerecht geworden ist und nur Versorgungszentrum genannt wird, ist in die Jahre gekommen. Technisch wie optisch.

Jetzt soll es zukunftsfähig gemacht werden. Das kostet viel Geld, das die Gemeinde Finnentrop alleine kaum aufbringen kann. Um aber an Fördermittel, zum Beispiel für die energetische Ertüchtigung der Schulgebäude und des Rathauses zu gelangen, muss ein sogenanntes Integriertes Handlungskonzept (IHK) erstellt werden, an dem auch die Bürger beteiligt werden.

Das geschah am Dienstagabend erstmals, und gut 40 Finnentroper Bürger waren ins Rathaus gekommen, um sich einzubringen. Zieht man die anwesenden Mitglieder von Gemeinderat und Verwaltung ab, bleiben knapp 20 Bewohner des Plangebiets übrig.

Sie bekamen von Bürgermeister Dietmar Heß sowie Rainer Kalscheuer und René Nürnberger vom Büro DSK, das das IHK erstellt, in der Bestandsanalyse zunächst zu hören, was alle schon wussten: Die öffentlichen, aber auch die Wohngebäude haben Sanierungsbedarf. So steht das Thema neue Fenster für die Schulen schon seit zehn Jahren auf der Tagesordnung und auch am Rathaus muss etwas geschehen. „Trotzdem wollen wir es sanieren und nicht abreißen wie in Olpe“, kalauerte Bürgermeister Heß.

Und auch in der Gestaltung der öffentlichen Räume, bei der man heute „vielleicht auch die Abteilung schön“, so Heß, mehr beachtet als vor 40 Jahren, kann eine Menge geschehen. Schwerpunkte sind hier die Kopernikusstraße mit ihren Einmündungen und Querungen, aber auch der große Parkplatz am Schulzentrum, die Bushaltestellen dort sowie die Schulhöfe.

Das unterstrichen auch die Bürger, die in zwei Arbeitsgruppen ihre Feststellungen und Ideen einbrachten, etwa auch zu einer stärkeren Nutzung der Schulgebäude außerhalb der Schulzeiten.

Die gesammelten Themen und Anregungen werden jetzt vom Büro DSK bewertet und in den Entwurf des IHK eingearbeitet, der nach den Sommerferien von der Politik beraten und beschlossen werden soll.