Mälo und Co im närrischen Grelau

Das Foto zeigt Mälo, wie er nachdenklich auf die Ruine Boerger auf der anderen Straßenseite blickt. Über hundert Jahre konnte er beobachten, wie hier die Menschen zum Feiern einkehrten und später hinausstolperten. Das andere Foto zeigt die Wagenbauer bei der Arbeit.
Das Foto zeigt Mälo, wie er nachdenklich auf die Ruine Boerger auf der anderen Straßenseite blickt. Über hundert Jahre konnte er beobachten, wie hier die Menschen zum Feiern einkehrten und später hinausstolperten. Das andere Foto zeigt die Wagenbauer bei der Arbeit.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Altertums- und Sprachforscher unter den Grevenbrücker Wagenbauern haben sich so ihre Gedanken über die Ursprünge der Förder Kultur gemacht,

Grevenbrück..  Beim Grevenbrücker Veilchendienstagszug erwartet die Besucher eine wahre Senstation: Förde ist 2000 Jahre alt. Und dieses Ereignis wird vom Stammtisch „De Ällesten“ mit einem Großwagen – mit Muskelkraft gezogen – eindrucksvoll in Szene gesetzt. Recherchen haben ergeben, dass schon lange bevor die Herren von Gevore die Peperburg besiedelten im Lenne- und Veischedetal richtig was los war.

Aus „vortreffliche Erde“ wird Förde

Hier ein Auszug aus alten Akten: „Der Sugambernkönig Maelo befand sich im Jahre 15 auf einem Feldzug gegen die Feinde aus Rom. Der Römerweg in Richtung Colonia führte direkt an der heutigen Biogasanlage vorbei. Wegen der tollen Lage und der herrlichen Aussicht schlugen die Germanenstämme an dieser Stelle ihre Lager auf. Während die Männer um ihre Frauen knobelten, wurden unzählige Runden Bier aus den Trinkhörnern in die durstigen Kehlen gekippt (daher heute „Kippel“). Auch auf der Rückkehr von ihren Beutezügen wurde hier Halt gemacht und kräftig gefeiert. Man nannte diese fruchtbare Stelle, wo wunderbar gefeiert werden konnte, „vortreffliche Erde“. Im Laufe der Zeit entstand daraus die Abkürzung „Vo-Erde“ bis zum heutigen „Förde“.

Kaiserreich in Germaniahütte

„Nach römischen Überlieferungen ist damals ein Sohn Maelos im Nachbartal sesshaft geworden. Dieser Ort wurde in den Büchern des Tacitus als „Casa Germania“ (deutsch: Germaniahütte) bezeichnet. Ein alter „Knochen-Fund“ beweist, dass hier später sogar ein Kaiserreich entstanden sein soll“, meinen jedenfalls die Grevenbrücker Narren in ihrer recht eigentümlichen, historischen Bewertung.