Lust auf Finnentrop machen
16.11.2010 | 16:28 Uhr 2010-11-16T16:28:00+0100
Finnentrop.„Wir wollten kein Werbebuch für die Gemeinde Finnentrop erstellen, sondern ein überraschendes Buch, das Lust auf die Gemeinde macht“, führte Bürgermeister Dietmar Heß bei der Vorstellung des neuen Bildbands „Finnentrop - eine Gemeinde in Bewegung“ aus.
Die Idee zu dem Buch entstand im Vorfeld des Jubiläums 40 Jahre Kommunale Neugliederung, inspiriert von einem ähnlichen Projekt in Lennestadt. Fotograf Walter Schulte war ab der Jubiläumsfeier der Gemeinde ein Jahr lang über zwei Sommer unterwegs, um überall in der Gemeinde die Menschen in ihrem Umfeld zu fotografieren und so „aus dem prallen Leben in der Gemeinde Emotionen rüber zu bringen“.
Das neue Buch, ein, so Heß „spannendes Projekt“, sollte „nichts chronikhaftes haben“ sondern zeigen, „welche Kraft in Finnentrop steckt“, so Bürgermeister Heß. Chroniken gibt es bereits zahlreiche, für fast jeden der 41 Orte eine und noch mehr von den einzelnen Vereinen. Daher wurde auch bewusst auf eine Gliederung nach Orten, Vereinen, Festen oder Bräuchen verzichtet. Die Kapitel heißen vielmehr Menschen, Kraft, Treue, Ruhe, Bewegung und Innovation.
Für diese Überschriften stehen nur wenige Fotos von Gebäuden, sondern überwiegend Menschen. Um den stetigen Wandel in der Gemeinde zu dokumentieren wurde ein Gespräch zwischen dem heutigen Bürgermeister Dietmar Heß und seinem Vorgänger an der Verwaltungsspitze, Ernst Vollmer, abgedruckt.
Die weiteren Texte trug Caroline Freifrau von Weichs bei. Die Schmallenbergerin gerät ins Schwärmen, wenn sie von der Gemeinde Finnentrop und ihren Bürgern spricht. Sie möchte mit ihren Texten, in denen sie versucht hat, mit einem „oftmals mit Augenzwinkern die Atmosphäre rüber zu bringen“ „Sympathien für einen sympathischen Ort wecken“.
Sie habe „wunderschöne Orte und Plätze“ gefunden, die Ruhe ausstrahlen, und sei auf „spannende Menschen“ gestoßen. Sie lobte, ebenso wie Fotograf Walter Schulte, der über 12 000 Mal den Auslöser betätigte, die große Offenheit der Menschen. So sei ein ein Buch „von, über und für Menschen“ entstanden.
Auftraggeber war die Gemeinde, auf deren Seite neben Bürgermeister Heß auch Archivar Wolf-Dieter Grün und Manfred Kochanek an der Erstellung des Buches mitgearbeitet haben, an dessen optischer Gestaltung maßgeblich Rolf Kluge beteiligt war. Besonders schwierig war es, aus der Vielzahl der Bilder eine Auswahl von „nur“ 240 zu treffen.
Der neue, 120-seitige Bildband „Finnentrop - Gemeinde in Bewegung“ erscheint in einer Auflage von 3 0000 Exemplaren und ist für 22,80 Euro im Servicebereich des Rathauses, bei den Filialen von Sparkasse und Volksbank in Finnentrop, in der Buchhandlung am Markt, in den Reisebüros in Finnentrop und Bamenohl sowie im Geschäft Schulte in Serkenrode.
21:11
tja - da sieht man wieder das alte missverständnis: finnentrop ist nicht gleich gemeinde finnentrop (!) - die ist nämlich ein ganicht so schlechter fleck im sauerland.
ich hol mir das buch
und die finnentroper kriegen das auch noch hin ;-)
14:57
Die Autorin gerät ins Schwärmen! Ich liebe diese Ehrlichkeit. Sie war bestimmt auch am Bahnhof, hat sich den Frequenzbringer im Design Ultrahässlich angesehen, staunte über den Mobilfunkmasten an exponierter Stelle und hat sich über den dringend notwendigen Marktplatz gefreut. Es wäre schön, wenn die Kraft, die in Finnentrop steckt, sich endlich zeigen und nicht von immer wieder den selben Menschen blockiert würde.
13:34
hauptsache meckern (kopfschüttel)
12:49
Ein Bahnübergang ohne Lösung nach 30 Jahren!? Ist das im Buch enthalten? Es wäre ein eigenes Buch wert.
06:59
ich habe auch ein buch geschrieben. finnentrop-eine gemeinde steht still. das lese ich jeden tag vor dem bahnübergang.