Lichterprozession jedes Jahr am 9. Februar

Die Überführung der Gebeine der selig gesprochenen Maria Theresia Bonzel begann am 11. November 2013  mit einem feierlichen Vesper-Gottesdienst in der Kirche des Mutterhauses der Franziskanerinnen. Anschließend wurde der Sarg von Feuerwehrleuten auf einem ihrer Einsatzfahrzeuge zur St. Martinus-Kirche gebracht, wo ein feierlicher Gottesdienst unter Mitwirkung unter anderem des Erzbischofs der Diözese Paderborn, Hans-Josef Becker stattfand. Ebenfalls feierten den Gottesdienst der Olper Pfarrer Clemens Steiling, Dechant Friedhelm Rüsche und der aus Kirchhundem stammende Kardinal Paul-Josef Cordes. Die Gebeine Maria Theresias wurden dann in der neuen Sakraments-Kapelle in der Martinus-Kirche beigesetzt, die Kapelle vom Erzbischof eingesegnet. Hunderte Olper säumten die Straßen auf dem Weg zur Martinus-Kirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Die Überführung der Gebeine der selig gesprochenen Maria Theresia Bonzel begann am 11. November 2013 mit einem feierlichen Vesper-Gottesdienst in der Kirche des Mutterhauses der Franziskanerinnen. Anschließend wurde der Sarg von Feuerwehrleuten auf einem ihrer Einsatzfahrzeuge zur St. Martinus-Kirche gebracht, wo ein feierlicher Gottesdienst unter Mitwirkung unter anderem des Erzbischofs der Diözese Paderborn, Hans-Josef Becker stattfand. Ebenfalls feierten den Gottesdienst der Olper Pfarrer Clemens Steiling, Dechant Friedhelm Rüsche und der aus Kirchhundem stammende Kardinal Paul-Josef Cordes. Die Gebeine Maria Theresias wurden dann in der neuen Sakraments-Kapelle in der Martinus-Kirche beigesetzt, die Kapelle vom Erzbischof eingesegnet. Hunderte Olper säumten die Straßen auf dem Weg zur Martinus-Kirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Foto: WP

Olpe..  Mutter Maria Theresia Bonzel aus Olpe wurde am 10. November 2013 im Paderborner Dom in den Kreis der Seligen der katholischen Kirche aufgenommen. Weil sie nun öffentlich verehrt werden darf, wurde einen Tag später in einer beeindruckenden Feier ihr Sarg aus dem Mutterhaus in die St. Martinuskirche überführt und dort in der Sakramentskapelle beigesetzt. Vielen Olpern und ihren Gästen wird diese Feier noch lange in freudiger Erinnerung bleiben. Der Gedenktag der neuen Seligen wurde vom Vatikan auf den Tag ihrer Beisetzung, den 9. Februar, festgelegt. Mutter Maria Theresia war am 6. Februar 1905 gestorben und am 9. Februar 1905 auf dem Olper Friedhof beerdigt worden.

Neue Tradition

Die Olper Franziskanerinnen möchten nun eine neue Verehrungstradition beginnen. Den vielen Verehrern von Mutter Maria Theresia, den Mitarbeitern der Werke, die sie begonnen hat, den Schwestern ihrer Gemeinschaft und allen Olpern soll Gelegenheit gegeben werden, diese tolle Frau gemeinsam zu feiern. Daher soll zukünftig immer am 9. Februar eine Lichterprozession vom Mutterhaus in die Martinuskirche stattfinden.

Mutter Theresia war zu ihrer Zeit ein Licht für die Ärmsten der Armen. Aus tiefem Glauben und aus Liebe zu Gott hat sie keine Partei oder Hilfsorganisation gegründet. Sie hat mit ihren Mitstreiterinnen eine Ordensgemeinschaft begonnen, die seit über 150 Jahren im „Anbeten und Anpacken“ ihren Dienst vor Gott und für die Menschen sieht.

Start in Mutterhauskirche

Am Montag, 9. Februar, um 18 Uhr wird in der Mutterhauskirche der Auftakt für die erste Prozession sein. Alle, die mit der Prozession gehen möchten, erhalten im Mutterhaus und auch im Josefshaus einen Lichterbecher mit dem Konterfei und dem Wahlspruch Mutter Theresias „Er führt – ich gehe“.

Zunächstwird sich die Prozession in Stille zum Josefshaus begeben. Diese erste Einrichtung von Mutter Theresia feiert in diesem Jahr ihr 150. Jubiläum. Dort werden Mitarbeiter und Bewohner des Josefshauses mit dessen Leiter Reinhard Geuecke eine kurze Andacht halten.

Durch diesen Impuls zum Gespräch angeregt, geht dann die Prozession ohne Halt weiter bis zur Martinuskirche. Dort wird ein gemeinsames Abendlob gebetet und gesungen.

Abendgebet in St. Martinus

Bei diesem Abendgebet werden die mitgebrachten Lichter mit den persönlichen Anliegen und Bitten vor Gott gebracht. Im Anschluss an dieses Gebet sind alle ins Alte Pastorat zu Glühwein und Punsch eingeladen. Den Schwestern ist bewusst, dass der 9. Februar immer in enger Nähe zum Agathasonntag liegt. Und doch möchten sie mit denen, die die Selige Mutter Maria Theresia verehren und stolz darauf sind, dass ein „Ölper Mädchen“ zur Ehre der Altäre gelangt ist, herzlich zu dieser ersten Lichterprozession einladen.

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