Lehrgang erfordert Durchhaltevermögen

Kreis Olpe..  Ein Lehrgang der Feuerwehr, der sich über fünf Wochenenden hinzieht, verlangt schon einiges an Ausdauer und Durchhaltevermögen von den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Dennoch konnten alle 21 Teilnehmer der Feuerwehren des Kreises Olpe den Lehrgang „Truppführer“ nach 60 Ausbildungsstunden erfolgreich abschließen.

Ziel des Lehrgangs ist es, den Teilnehmern zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die den Feuerwehrmann befähigen, seine Aufgaben als Führer eines Trupps innerhalb einer takti-schen Einheit im Einsatz und anderen dienstlichen Aufgaben (z.B. Brandsicherheitswachen) wahrzunehmen. Der theoretische Teil befasst sich unter anderem mit den Themen Feuerfahrzeuge und -geräte, Löschwasserentnahme und -förderung, Gefahren der Einsatzstelle, Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr, Feuerwehrdienstvorschriften, Einsatzplanung und -vorbereitung, Vorbeugender Brandschutz und Baukunde.

Im praktischen Teil werden Kenntnisse über Fahrzeuge, Brandbekämpfung, Absturzsicherung und Technische Hilfeleistung (zum Beispiel Öl-, Verkehrsunfälle) vermittelt.

Doppelbelastung

Dieser Kreislehrgang wird einmal jährlich in Attendorn durchgeführt, auf Grund des hohen Bedarfs bei den Feuerwehren konnte nach 2009 auch dieses Jahr wieder ein zweiter Truppführerlehrgang angeboten werden, der in Lennestadt mit Unterstützung der Ausbilder und Gerätschaften aller sieben Feuerwehren des Kreises Olpe durchgeführt werden.

Der stellv. Kreisbrandmeister und Lehrgangsleiter Mario Fuhlen dankte der Feuerwehr Lennestadt für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und auch allen Ausbildern aus dem Kreis Olpe, die dieses Jahr auf Grund der zwei Truppführerlehrgänge eine Doppelbelastung auf sich nehmen.

Gleichzeitig handelt es sich bei dem „F2-Lehrgang“ um einen sogenannten „Laufbahnlehrgang“, dessen Bestehen auch eine Beförderung mit sich bringt. Der nächste Weg zu einem Laufbahnlehr-gang führt die Teilnehmer nach Münster zum Institut der Feuerwehr.