Lebensmittelkontrolleure bilden sich fort

Firmenchef Reinhard Hesse führte die Lebensmittelkontrolleure durch seinen Betrieb.
Firmenchef Reinhard Hesse führte die Lebensmittelkontrolleure durch seinen Betrieb.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die „vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung“ ist ebenso umfassend wie ihr Name. Die Fachleute suchen jetzt nach einem Kompromiss zwischen Maximalforderungen und Umsetzbarkeit.

Welschen Ennest..  Auf Einladung des Bezirksvorsitzenden Ralf G. Hollnack trafen sich die Lebensmittelkontrolleure zu einer Fortbildungsveranstaltung in den Räumen der Bäckerei Hesse.

Ein anspruchsvolles Programm stand auf der Tagesordnung, hat doch der Gesetzgeber extrem kurzfristig eine „vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung“ erlassen, um alle Vorschriften in der Lebensmittel-Informationsverordnung vollständig umzusetzen. Das Thema des Tages lautete folgerichtig: „Allergene Kennzeichnung im Bäckerhandwerk“.

Zu Beginn richtete der leitenden Kreisveterinär-Direktor Christoph Ochel Grußworte des Kreises Olpe an die Teilnehmer. Reinhard Hesse begrüßte die Damen und Herren und führte durch die Räume der Bäckerei.

Danach hielt Ralf Neumann von der CVUA Westfalen einen Vortrag zu den unterschiedlichen Umsetzungsmöglichkeiten der neuen Verordnung. Im Anschluss wurden die bisherigen Umsetzungsschritte am Beispiel der Bäckerei Hesse vorgestellt und diskutiert.

Im Ergebnis stellten die Teilnehmer fest, dass die vorrangige Aufgabe der mittelständischen Handwerksbetriebe – seien es nun Bäckereien oder Metzgereien – darin besteht, allen Kundinnen und Kunden qualitativ gute und sichere Erzeugnisse anzubieten. Die zukünftige Herausforderung aller Handwerksunternehmen besteht - so Reinhard Hesse zum Abschluss des Tages - dabei in der Suche nach einem praktikablen Kompromiss, der sowohl die rechtlichen Anforderungen als auch die handwerklichen Strukturen der Betriebe berücksichtigt.