Kreuz wandert von Gemeinde zu Gemeinde

von links nach rechts Simon Weidebach, Matthis Friedhof, Allina Stupperich, Käthe Friedhof, Carolin Picker, Michel Friedhoff, Ben Greiten,Philipp Stockum, Laura Stupperich, Jule Friedhof, Katja Stockum
von links nach rechts Simon Weidebach, Matthis Friedhof, Allina Stupperich, Käthe Friedhof, Carolin Picker, Michel Friedhoff, Ben Greiten,Philipp Stockum, Laura Stupperich, Jule Friedhof, Katja Stockum
Foto: WP

Benolpe..  Rund 50 Teilnehmer kamen an der Benolper Mariengotte zur gemeinsamen Maiandacht zusammen. Das Wahrzeichen des Ortes wurde vor über 60 Jahren von Pater Adolf Stupperich und der Benolper Jugend errichtet und wird auch heute noch im Sinne des Benolper Missionars von Jugendlichen – Michael Kordes und Jonas Becker – gewissenhaft gepflegt und instand gehalten.

Als Ort der geistlichen Einkehr und des Gebets lädt die Mariengrotte immer wieder Pilger aus der Umgebung zum Innehalten und Verweilen ein. So auch bei der Maiandacht, die die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Frauengemeinschaft aus Benolpe vorbereitet hatten.

Nach der Andacht waren die Teilnehmer eingeladen, das Weltjugendtagskreuz, eine Originalnachbildung der Weltjugendtage, in einer Fußprozession von der Mariengrotte zur Benolper Kirche zu begleiten.

Das Kreuz, das seit Karfreitag an der Mariengrotte aufgerichtet war, trägt den Leitspruch des 23. Weltjugendtages in Sydney: Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein. (Apg 1,8).

Seit 1984 begleitet das Weltjugendtagskreuz die Vorbereitung auf die Weltjugendtage in allen Kontinenten der Welt und vielen Ländern und dient zur geistlichen Einstimmung auf die gemeinsamen Treffen der Weltjugend mit dem Papst. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Pastoralen Raum Kirchhundem hat sich dieser Tradition gemeinsam mit den Pfarrgemeinden angeschlossen und möchte die Vorbereitung auf den kommenden Weltjugendtag 2016 in Krakau im Gebet begleiten und einstimmen auf das Leitwort des Heiligen Vaters für die Begegnung mit der Jugend der Welt „Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden“.

Dazu wird praktiziert, was zurzeit auch im Gastgeberland Polen geschieht: Das Weltjugendtagskreuz wird im pastoralen Raum von Ort zu Ort getragen, um als Glaubenszeugnis auf den Weltjugendtag aufmerksam zu machen und um zur Teilnahme daran einzuladen.

Nachdem die Teilnehmer der Maiandacht das Weltjugendtagskreuz zur Benolper Kirche begleitet hatten, wurde es nach Hofolpe gebracht. Als weitere Stationen für das Glaubenszeichen waren Marmecke und Welschen Ennest vorgesehen.

Für interessierte Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Bezirk Olpe-Siegen bietet der KAB-Bezirksverband eine Fahrt zum Weltjugendtag im nächsten Jahr an.

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