Kooperation Werthmann/Rayonex funktioniert seit 15 Jahren

Stippvisite: Susanne Rüenauver führt Prof. Dr. Dietmar Heimes (hinten Mitte) und QMB Guido Falke (hinten links) durch den Produktionsbereich der Werthmann-Werkstätten in Meggen
Stippvisite: Susanne Rüenauver führt Prof. Dr. Dietmar Heimes (hinten Mitte) und QMB Guido Falke (hinten links) durch den Produktionsbereich der Werthmann-Werkstätten in Meggen
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Seit mittlerweile 15 Jahren arbeiten die Werthmann-Werkstätten für die Fa. Rayonex, die in den Sauerland-Pyramiden r Bioresonanzgeräte und Vitalstoffe produzieren.

Meggen..  Von den Beschäftigten, der Werthmann-Werkstätten, die den Auftrag der Firma Rayonex Biomedical GmbH bearbeiten, ist Fingerfertigkeit und Geschick gefragt. Mit viel Sorgfalt werden die Deckel auf den kleinen Ampullen drapiert. Die Leer-Ampullen sind für spezielle Allergentests bestimmt und werden anschließend in Boxen sortiert.

Die Beschäftigten, die über ein gutes Zahlenverständnis verfügen, haben leichtes Spiel, die Boxen mit passender Anzahl zu füllen. Desweiteren steht eine „Ampelwaage“ zur Verfügung. Grün zeigt die richtige Menge an.

Die Besucher, die den Beschäftigten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, sind zufrieden. Prof. Dietmar Heimes, Geschäftsführer der Firma Rayonex, und Guido Falke, QMB-FL können sich auf ihren langjährigen Geschäftspartner verlassen.

Zusammenarbeit

Seit 15 Jahren arbeitet die Firma Rayonex mit den Werthmann-Werkstätten zusammen. Eine gute Gelegenheit, um eine positive Zwischenbilanz zu ziehen: Angefangen hat alles in den Werthmann-Werkstätten der Abteilung Attendorn mit Mailing-Versand und Serienbriefen. „Die Firma Rayonex war damals einer der ersten Kunden auf dem Gebiet“, blickt Abteilungsleiterin Susanne Rüenauver zurück, die sich freut, den Geschäftsführer und den Qualitätsmanagement-Beauftragten begrüßen zu können.

Dem digitalen Zeitalter angepasst hat sich vieles geändert, auch im Mailing-Versand, der heute vorzugsweise digital abläuft. So informiert die Firma Rayonex heute nicht mehr per Post, sondern mittels ihrer 28 internationalen Webshops ihre Kunden. Deshalb stehen in der Zusammenarbeit zwischen Rayonex und den Werthmann-Werkstätten heute auch andere Aufgaben im Fokus.

Mit Montage, Etikettierungen und Verpackungen ist die Firma für Bioresonanzgeräte und Vitalstoffe, mit der Philosophie des ursachenorientierten, ganzheitlichen Behandlungsansatzes ein Garant für die dauerhafte Beschäftigung von behinderten Menschen.

„Wir möchten unsere Verantwortung wahrnehmen, denn die Integration von Menschen mit Behinderungen ist ein Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Wir sind stark genug, das zu vertreten“, erklärt Prof. Dietmar Heimes.

Ein entscheidendes Argument für die Auftragsvergabe an die Werthmann-Werkstätten ist auch, dass die Einrichtung nach DIN EN ISO 9001-2008 zertifiziert ist. Prof. Heimes macht diesbezüglich deutlich, dass insbesondere im medizinischen Bereich hohe Anforderungen beim TÜV, Qualitätsmanagement und den Vorgaben der EU herrschen, die bei der Stippvisite ausgiebig diskutiert wurden. „Wir exportieren unsere Produkte in 37 Länder. Schwerpunktmäßig nach Asien. In sieben Ländern finden derzeit ein Zertifizierungsprozesse unserer Medizinprodukte statt“, so Prof. Heimes.

Machbar oder Überforderung

In den vergangenen Jahren hielten die Fa. Rayonex und die Werthmann-Werkstätten stets im Auge, was für die Mitarbeiter machbar ist und was sie überfordern könnte. „Für uns ist das auch eine Herausforderung, und wir achten stets darauf, welche Geschicke bei welchem Mitarbeiter zusätzliche gefördert werden können“, so Susanne Rüenauver.

Die ausgeführten Arbeiten reichen von einfachen bis komplexen Arbeitsschritten. Der „Dauerauftrag“ der Firma Rayonex trägt somit dazu bei, die Philosophie der Werthmann-Werkstätten „Arbeit möglich machen“ umzusetzen.