Kooperation der Kommunen intensivieren

Die Städtischen Betriebe Monheim betreiben einen Unimog mit Gießarm zum Wässern von Kreisverkehren und Blumen Kübeln. Steffie Bayer (22 - Straßenwärterin - Langenfeld) gießt hier die Blumen auf der Robert-Koch-Straße in Monheim am 14.07.2010.
Die Städtischen Betriebe Monheim betreiben einen Unimog mit Gießarm zum Wässern von Kreisverkehren und Blumen Kübeln. Steffie Bayer (22 - Straßenwärterin - Langenfeld) gießt hier die Blumen auf der Robert-Koch-Straße in Monheim am 14.07.2010.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Die CDU-Fraktion Lennestadt erhofft sich von einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit mit Kirchhundem erhebliche Synergieeffekte. Starten möchte man mit der Zusammenlegung der Bauhöfe.

Lennestadt/Kirchhundem..  Seit etlichen Jahren wird übe as Thema „Interkommunale Zusammenarbeit“ bei den Nachbarn in Kirchhundem und Lennestadt diskutiert. Werden Synergieeffekte eingefordert, Appelle gestartet. Doch getan hat sich seither herzlich wenig.

Die alten Erfolgsmodelle Musikschule, Kulturgemeinde oder Touristische Arbeitsgemeinschaft funktionieren. Nach der Neuordnung des Schulwesens zieht man auch hier an einem Strang. Gemeinsames Archiv oder Standesamt oder gemeinsamer Einkauf der Wasserwerke - bisher nichts als Absichtsbekundungen und fromme Wünsche. Das soll sich jetzt ändern.

Die Lennestädter CDU stellt für die Sitzung des Bauausschusses am 10. Juni den Antrag, die Bauhöfe der beiden Kommunen zusammenzulegen. Fraktionschef Gregor Schnütgen: „Die enger werdenden finanziellen Spielräume der Kommunen im Lande fordern alle Beteiligten in Rat und Verwaltung auf, weitere Konsolidierungsmaßnahmen umzusetzen. Hierbei spielen weitere interkommunale Kooperationen eine immer wichtigere Rolle. Nach Auffassung de CDU-Fraktion ließe sich die bisherige Zusammenarbeit auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels noch erheblich verstärken.“

Synergieeffekte

Dabei erhoffen sich die Christdemokraten verschiedene Synergieeffekte durch den gezielten Einsatz von Personal, eine bessere Auslastung von vorhandenen Immobilien, Maschinen und Geräte sowie verbesserte Einkaufskonditionen.

Schnütgen: „Ein konkretes Beispiel könnte die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe sein. Wir stellenden Antrag, dass die Lennestädter Verwaltung mit den Kollegen in Kirchhundem Gespräche führt mit dem Ziel, die interkommunale Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Konkret sollte die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe untersucht werden.

Bau-Sektor

Durch personelle Veränderungen im Bauamt der Gemeinde Kirchhundem im kommenden Jahr, so erfuhr unsere Zeitung, lehnen etliche Kommunalpolitiker eine Wiederbesetzung der frei werdenden Führungsposition ab, setzen stattdessen auf ein gemeinsames Bauamt samt Baugenehmigungsbehörde mit Lennestadt. Die drei Kilometer Distanz zwischen dne beiden Rathäusern könne sicherlich keine Hemmschwelle darstellen. Gleichzeitig könne man Personalkosten sowie in vielen Fällen die Anreise in die Kreisstadt sparen.

Die benachbarten Christdemokraten treffen sich zum „Talk im Rhein-Weser-Turm“ am Donnerstag, 23. April, ab 19 Uhr. Politiker, Verwaltungsleute und Unternehmer werden dann über Chancen und Risiken einer intensiven Zusammenarbeit über die Grenze hinweg diskutieren, Dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.