Konkurrenz für Microsoft aus Olpe

Die Open-Xchange-Gründer Frank Hoberg und Rafael Laguna vor ihrem Neubau. Von der Martinstraße zieht die Softwareschmiede auf ein ehemaliges Industriegelände.
Die Open-Xchange-Gründer Frank Hoberg und Rafael Laguna vor ihrem Neubau. Von der Martinstraße zieht die Softwareschmiede auf ein ehemaliges Industriegelände.
Foto: Kai Kitschenberg
Was wir bereits wissen
Die Firma Open-Xchange verbindet weltweit Millionen Menschen miteinander. Das Olper Unternehmen setzt bei seinen Produkten auf Transparenz.

Olpe.. Wenn im Kreis Olpe von „Verbindendem“ und „Internet“ die Rede ist, darf die Firma Open-Xchange nicht fehlen. Das Unternehmen aus der Kreisstadt verbindet Menschen weltweit. 70 Prozent der Computer auf unserem Planeten nutzen die Software aus Olpe für den E-Mail-Verkehr, mehr als 220 Millionen Anwender gibt es insgesamt. Aufgrund des eigenen Wachstums zieht die Firma demnächst innerhalb Olpes um.

Serie Das Herzstück von Open-Xchange ist die OX-App. Diese bietet neben E-Mail einen eigenen Kalender, die Verwaltung von Kontakten, einen Messenger der auch Videotelefonie kann sowie die Möglichkeit der Textbearbeitung. Die Linux-basierte OX-App lässt sich über einen Browser steuern.

Transparenz ist Kernpunkt

Seit 2005 gibt es Open-Xchange unter diesem Namen. Der Vorläufer war die Netline GmbH. Diese wurde im Jahr 1998 gegründet. Die Philosophie des Unternehmens heißt Freiheit. Wichtig ist laut eigener Aussage deswegen vor allem Transparenz.

Digital Anders als bei Microsoft- oder Apple-Produkten, handelt es sich bei Open-Xchange um Open-Source. Das bedeutet, dass die Software von quasi jedermann weiterentwickelt werden kann, da der Quelltext der Produkte frei zugänglich ist.

215 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen (Stand September). Neben der Gründerstadt Olpe gibt es Standorte in den USA, Asien und Australien. In Deutschland gibt es in Hamburg und Nürnberg eine Niederlassung. In Franken liegt auch der Sitz der Open-Xchange AG.