Kindergottesdienst wird integriert

Attendorn..  Gleich zwei große Neuigkeiten konnte der Vorsitzende des Presbyteriums auf der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde der Hansestadt verkünden: Zum einen wird der Zugang zur Erlöserkirche voraussichtlich noch in diesem Sommer behindertengerecht ausgebaut. So soll auf der Seite des Westwalls durch eine Rampe die Kirche auch für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator befahrbar werden. Zur Zeit werden noch, wie Baukirchmeister Michael Schebitz erklärte, Gespräche mit der Denkmalbehörde geführt.

Zum Anderen soll, wie Vorsitzender Wolfgang Dröpper ausführte, mit einer über 100-jährigen Tradition gebrochen werden. Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Christof Grote erläuterte er der Gemeinde den Beschluss des Presbyteriums, nach den Sommerferien den Kindergottesdienst in den Hauptgottesdienst sonntags um 10 Uhr in der Erlöserkirche zu integrieren.

Ein Jahr lang zur Probe

So soll zunächst der Beginn des Gottesdienstes gemeinsam gefeiert werden, bevor vor der Predigt die Jüngsten der Gemeinde den Kirchenraum verlassen, um kindgerecht die biblischen Geschichten im Gemeindehaus zu hören. Hierzu gaben die anwesenden Gemeindeglieder noch einige Anregungen zur Gestaltung dieses Planes, der zunächst für eine Jahr zur Probe durchgeführt werden soll. Dabei sollen während dieser Probezeit auch weitere Detailfragen gelöst werden.

Die Ehrenamtsbeauftragte des Presbyteriums, Margret Krüger, berichtete, dass der Gemeinde immer noch zahlreiche Ehrenamtliche fehlten. So wünsche man sich Hilfe bei der Jugendkirche in Petersburg, bei den Lektoren und für den Kindergottesdienst. Auch suche man händeringend einen ehrenamtlichen Leiter des Archivs der Gemeinde. Zudem werden noch Patenschaften zur Hilfe für Asylsuchende benötigt. Krüger: „Ehrenamt ist toll!“

Zu Beginn hatte Wolfgang Dröpper noch einmal kurz auf das Jubiläumsjahr 2014 zurückgeblickt. „Wir sind dankbar für das Jahr, für das vielfältige Programm und die gute Annahme. Wir als evangelische Kirchengemeinde haben damit einen positiven Eindruck in unserer Hansestadt hinterlassen!“