Keine Rampen: Unterführung bleibt, wie sie ist

Bahnunterführung in Sondern. Kein höhengleicher Überweg, keine Rampen. Die ungeliebte Unterführung bleibt im wesentlichen, wie sie ist.
Bahnunterführung in Sondern. Kein höhengleicher Überweg, keine Rampen. Die ungeliebte Unterführung bleibt im wesentlichen, wie sie ist.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die in Aussicht gestellte Rampenlösung ist auch gestorben.

Sondern..  Wegen eines zu hohen Kostenaufwands wird es an der Bahnunterführung in Sondern nun doch nicht zu einer Rampenlösung kommen: Darüber informierte der Technische Beigeordnete Bernd Knaebel den Olper Bauausschuss.

Nachdem der zunächst in Aussicht gestellte höhengleiche Bahnübergang für Fußgänger wegen des Einspruchs der Deutschen Bahn nicht realisiert werden kann, stirbt somit auch die zweite große Lösung, die ungeliebte Unterführung freundlicher, heller und barrierefrei zu gestalten.

Knaebel wies gegenüber unserer Zeitung daraufhin, dass eine Rampe etwa 70 m an einer Seite und etwa 50 m an der anderen hätte lang sein müssen: „Auf jeden Fall ein Millionen-Aufwand.“ Sechs Prozent Steigung hätte man nicht überschreiten dürfen, zudem hätten Ruheplateaus alle sechs bis sieben Meter eingebaut werden müssen. Das Planerbüro A 24, das den Wettbewerb für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes gewonnen hatte, könne jetzt ohne Rampe frei planen.

Die Bezirksregierung akzeptiere die Unterführung in Höhe des Minigolfplatzes als barrierefreien Ersatz.