Kein städtebauliches Konzept

Fußgängerbrücke Finnentrop. Das Bahnhofsgebäude wurde abgerissen, um einem Discounter Platz zu machen. Gab es ein städtebauliches Konzept? Nein, gab es nicht. Das Postgebäude wurde im Mietkauf abgegeben. Wurde die Frage ernsthaft untersucht, ob dieses Gelände einer infrastrukturellen Maßnahme dienen könnte? Nein, wurde sie nicht.


Die L539 n wurde gebaut und damit eine weitere Schneise in die Tallage gezogen. Wurde an Lärmschutzmaßnahmen für die Bevölkerung gedacht? Nein, wurde es nicht. Ein Lennepark wird errichtet. Wurde die Bevölkerung gefragt, ob dafür ein Bedürfnis besteht? Nein, wurde sie nicht. Das nennen Verwaltung und Rat „Neugestaltung der Tallage“. Wird aber die Tallage entlang der B 236 gestaltet, dort, wo es dringend erforderlich ist? Nein, wird sie nicht.


Und nun die Fußgängerüberquerung der Bahn. Wurde sie im Zuge eines einheitlichen Projekts mit der L 539 n und der damit verbundenen Schließung des Bahnübergangs gebaut? Nein, wurde sie nicht. Alles separierte Vorgänge ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept.

In der letzten Ratssitzung entschieden sich Ratsmitglieder, mit Mistgabeln gegen die Bahn zu kämpfen. Auf den Schienen natürlich und gegen die Güterzüge. Viel Erfolg wünscht