Kein Seniorenrat, dafür Chance für Jugendparlament
01.10.2009 | 17:12 Uhr 2009-10-01T17:12:00+0200Finnentrop. In der Gemeinde Finnentrop wird es zunächst keinen Seniorenrat geben, die Chancen für die Einrichtung eines Jugendparlaments sollen dagegen von der Verwaltung in Gesprächen mit den weiterführenden Schulen ausgelotet werden.
Weiterhin sollen die rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten zur Schaffung einer „Bürgersolaranlage” sowie die Möglichkeiten, die Errichtung von Mobilfunksendeanlagen über das Bauplanungsrecht zu steuern, eingehender geprüft werden.
Das sind einige der Beschlüsse, die der „alte” Finnentroper Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am Dienstag fasste. Bis auf die SPD-Fraktion war man sich im Rat einig, dass es über die gut funktionierende Fachstelle für Seniorenarbeit der Gemeinde genügend Kontakte zu den senioren gibt und man auf einen eigenen Seniorenrates verzichten kann. Sollte sich das einmal ändern, könne man den Gedanken jederzeit wieder aufgreifen.
Positiver steht man der Gründung eines Jugendparlaments gegenüber. Hier wurde die Verwaltung beauftragt, weitere vorbereitende Gespräche mit der Haupt- und der Realschule zu führen und dem Rat die Ergebnisse vorzulegen. Im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Heggen, wurde die Idee einer „Bürgersolaranlage” diskutiert.
Dahinter steht die Idee, diese Anlage von einem Konsortium privater Investoren finanzieren und betreiben zu lassen.
Die Umsetzung dieser Idee soll von der Verwaltung untersucht und dem neuen Gemeinderat Vorschläge hierfür unterbreitet werden.
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