Karte als Zeichen der Wertschätzung
11.08.2009 | 18:32 Uhr 2009-08-11T18:32:00+0200Finnentrop. (lisa) Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung durch die Vertreterin des Familienministeriums NRW, Petra Zwickert, und den Finnentroper Bürgermeister Dietmar Heß wurde gestern auch in Finnentrop die Ehrenamtskarte NRW eingeführt.
Mit der goldenen Karte soll möglichst landesweit und ab Oktober auch in Finnentrop das besondere ehrenamtliche Engagement von Bürgern im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich gewürdigt werden. „Die Ehrenamtskarte soll die besondere Wertschätzung der ehrenamtlichen Tätigkeit ausdrücken”, so Petra Zwickert. Das geschieht dadurch, dass öffentliche Einrichtungen und Institutionen, aber auch private Anbieter von Dienstleistungen den Inhabern der Ehrenamtskarte Vergünstigungen gewährleisten.
Um diese Karte erhalten zu können, muss das durchschnittliche wöchentliche Engagement mindestens fünf Stunden oder übers Jahr 250 Stunden betragen und der Antragssteller sollte bereits drei Jahre ehrenamtlich tätig gewesen sein. Außerdem dürfen im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit keine Zahlungen erfolgen, die über eine Erstattung real angefallener Kosten hinaus gehen. Für die Ehrenamtskarte kann man sich sowohl selber bewerben, als auch vorgeschlagen werden. Sie ist drei Jahre gültig, dann muss sie erneut beantragt werden. Die gewährten Ermäßigungen betreffen den Besuch von Kulturveranstaltungen, Volkshochschulen, Schwimmbädern und anderen Freizeiteinrichtungen. In Finnentrop beteiligen sich bisher das Finto, die Kulturgemeinde, die Raiffeisen-Warengenossenschaft, das Schuhhaus Tausch, die Sparkasse Finnentrop, die Volksbank Grevenbrück und der Bürgerbus an dem Projekt.
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