„Kapelle Petra“ sorgt für eine Polonaise

Olpe..  Mit einer Polonaise ging es am späten Abend durch die Olper Stadthalle. Beweggrund war das Lied „Geburtstag“ mit der „Kapelle Petra“, die spätestens seit diesem Song auf einer großen Popularitätswelle schwimmt und mit ihrem schrägen Namen, ihrer noch schrägeren Show und höchst authentischer Musik - darüber ist man sich im ganzen Land einig - ganz einfach glücklich macht. Die deutschsprachige Indie-Rock-Band aus Hamm war der Headliner des Abends.

Zum vierten Mal

Zum vierten Mal hatte das Kulturamt der Stadt Olpe in Zusammenarbeit mit Jan Poguntke von „Rent a Drumkit“ zu „Stadthalle rockt“ eingeladen. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist, jungen Leuten in der Kreisstadt ein attraktives Programm zu bieten und darüber hinaus auch jüngeren Nachwuchsmusikern eine große Bühne zu ermöglichen. Und weil das so ist, hatten vor der bundesweit gefeierten „Kapelle Petra“ mit den „Los Potatoes“ aus Olpe und „Knockin´on Penny´s Door“ aus dem Raum Finnentrop zwei heimische Bands ihren Auftritt. Die sind zwar noch nicht ganz so bekannt, freuen sich aber dennoch über eine stattliche Fangemeinde und beachtliche Erfolge über die hiesige Region hinaus. „Los Potatoes“ mit Robin Fuchs (Gesang), Jannik Klein (Gitarre/Background Gesang), Pascal Halbe (Gitarre), Nico „Typ“ Rüsche (Bass) und Pascal Bröcher (Schlagzeug) haben mit Covermusik angefangen. Inzwischen geht es ihnen ausschließlich nur noch um handgemachte Musik im Genre Punk und Alternative, wobei die fünf Jungs grundsätzlich für Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität stehen. Überzeugen konnte ebenso die Cover-Combo „Knockin´on Penny´s Door“, die die Bühne von Olpes guter Stube mächtig rockte. Marian Termath, Chriss Hesse, Jens „Maiden“ Kathol, Ralf Sasse, Kilian „Jumbo“ Sprenger und Nikolas Hoffmann spielen sich quer Beet durch beliebte Rock- und Popalben, wobei der Fokus gerne auf dem Metal- und Hardrockgenre liegt.

Veranstaltung für junge Leute

Über 200 begeisterte Zuhörer aus dem Kreis Olpe wie aus dem Siegerland fanden sich in der Stadthalle ein. Dabei hätten es sicher mehr sein können, denn das Konzept überzeugt. Allein, es dauert wohl ein wenig, bis es sich rumgesprochen hat - trotz absoluter Topbands. „Veranstaltungen wie diese, heißt für junge Menschen, sind vom Kulturausschuss gewünscht. Ich hoffe, dass das Prinzip nicht verlassen wird“, so Michael Ohm vom Kulturamt.