Kampf gegen Brandnester in Absauganlage

Attendorn..  Drei Einsätze innerhalb von nur zehn Stunden verzeichnete die Feuerwehr der Hansestadt Attendorn.

Zunächst wurde in der Nacht zum Dienstag um 23.37 Uhr ein Teil des Löschzugs Attendorn zu einem automatischen Brandmeldealarm bei der Firma Mubea „Am Eckenbach“ gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einer Produktionshalle. Ursächlich dafür war ein Brand in einer Absauganlage.

Fahrzeugteil verloren

Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Die langwierigen Löscharbeiten dauerten bis circa 3.15 Uhr. Um alle Brandnester abzulöschen, musste die Anlage teilweise durch die Feuerwehr zerlegt werden. Bei diesem Einsatz waren insgesamt 28 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen beteiligt.

Bereits um 8 Uhr morgens folgte die nächste Alarmierung für die diensthabende Gruppe des Löschzugs Attendorn. Ein Pkw war auf der Landstraße zwischen Attendorn und Windhausen unterwegs, als ein vorausfahrender Lkw ein Fahrzeugteil verlor. Die Fahrerin des Pkw bremste zwar noch ab, konnte jedoch eine Kollision mit dem Teil nicht mehr verhindern, wobei die Ölwanne ihres Fahrzeugs beschädigt wurde. Dadurch wurde die Fahrbahn auf einer großen Fläche erheblich mit Öl verschmutzt.

Bei den nachfolgenden Reinigungsarbeiten durch ein Spezialunternehmen musste die Landstraße zwischen Attendorn und Windhausen für circa 45 Minuten voll gesperrt werden, wodurch der Straßenverkehr massiv beeinträchtigt wurde.

Gefahr schnell beseitigt

Die Wehrleute befanden sich gerade auf der Rückfahrt zum Feuerwehrhaus, als gegen 8.40 Uhr auslaufende Betriebsstoffe aus einem parkenden Auto in der Saarbrücker Straße gemeldet wurden. Die Feuerwehr nahm die kleinere Menge ausgelaufener Stoffe auf und konnte auch hier schnell zur Beseitigung der Gefahr beitragen.