Jetzt mit Rollstuhl und Rollator problemlos ins Kolpinghaus

Olpe..  Völlig neu gestaltet und behindertengerecht umgebaut wurde der Eingangsbereich des Olper Kolpinghauses. „Jetzt kommen endlich auch Besucher mit Rollstühlen und Rollatoren problemlos ins Haus“, so Joachim Immekus, Vorsitzender des Vereins Kolpinghaus Olpe. Zusammen mit Geschäftsführer Heribert Burghaus stellte er am Dienstag die baulichen Neuerungen der Öffentlichkeit vor.

Die Rampe für Rollstuhlfahrer, über die auch alle anderen Gäste ins Kolpinghaus gelangen, ist streng nach den gesetzlichen Vorgaben angelegt worden. So wird die Steigung nach wenigen Metern von einem geraden Bereich unterbrochen, der es den Menschen mit Behinderung ermöglicht, kurz zu verschnaufen. Außerdem ist eine großzügige Terasse mit Tischen und Stühlen entstanden.

Ausreichend Liquidität

Rund 70000 Euro hat der Verein, der das Olper Kolpinghaus betreibt, in den Umbau investiert. „Alles Geld, das wir durch Pacht- und Mieteinnahmen erwirtschaften, stecken wir wieder ins Haus“, so Joachim Immekus.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kolpinghäusern, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, steht das Haus in Olpe gut da: Mehrere Wohnungen, der Restaurantbetrieb, der Kreissportbund und eine Ergotherapie-Praxis verschaffen dem Trägerverein ausreichende Liquidität.

Im Zuge der Umgestaltung des Eingangs ist auch hinter dem Haus eine Neuerung entstanden: ein überdachter Bereich für Raucher, der in erster Linie für große Veranstaltungen im Saal dient. Die „Raucherlounge“ (Heribert Burghaus) ist zwar nicht besonders komfortabel, doch sie erfüllt ihren Zweck: Nachbarn dürften sich jetzt nicht mehr gestört fühlen.