In Wenden werden Wünsche wahr

Wenden..  „Wünsche werden wahr“ heißt es am Samstag, 18. April, um 19.30 Uhr, in der Aula des Konrad-Adenauer-Schulzentrums in Wenden. Der Musikverein „Seemannskapelle“ Hillmicke lädt zum Konzert ein und hat gleich doppelt Grund zum Feiern: Zum einen feiert der Vereinsein 65-jähriges Bestehen, zum anderen stehen die rund 50 Musiker bereits seit 20 Jahren unter der musikalischen Leitung von Dirigent Peter Stracke. Daher hat sich das Orchester etwas Besonderes ausgedacht: ein „best of“ der vergangenen Konzertprogramme. Die Musiker haben ein abwechslungsreiches Programm mit ihren Lieblingsstücken auf die Beine gestellt.

Kanonendonner inklusive

Zu Beginn nimmt der Musikverein die Besucher mit „Lord Tullamore“ von Carl Wittrock mit nach Irland. Daran schließt sich Jan van der Roosts beliebter Konzertmarsch „Arsenal“ an. Die Rivalität eines russischen und eines US-amerikanischen Schachspielers zur Zeit des Kalten Krieges ist Thema des Musicals „Chess“.

Die Musiker bringen Johan des Meijs Arrangement der schönsten Melodien des Musicals zu Gehör. Schmissig geht es danach weiter mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer. Kurz vor der Pause wird es martialisch: Peter Iljitsch Tschakowskis „Overtüre 1812“ thematisiert den Sieg Russlands über Frankreich in den napoleonischen Kriegen im Jahr 1812 – Kanonendonner inklusive.

Melodien aus dem Wilden Westen

Beliebte Melodien aus dem „Wilden Westen“ von „Die glorreichen Sieben“ bis zu „Rio Bravo“ gibt es zu Beginn des zweiten Konzertteils mit dem „Western Medley“ von Marcel Peeters. Um den Gasthof „Navigation Inn“ in England geht es im Konzertmarsch von Philip Sparke. Highlights aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Das Phantom der Oper“ um den seit Geburt entstellten Erik gibt es anschließend (arr. Johan de Meij). Zum Mitklatschen lädt der „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal ein, bevor es in das Land der Phantasie geht: „The Wizard of Oz“ vereint die bekanntesten Melodien des Films um das Märchenland „Oz“ aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland in der Hauptrolle. Den Abschluss bildet John Miles „Music“.