In Hützemert wird auch in Zukunft gesungen

Der neue Vorstand des Projektchores Hützemert.
Der neue Vorstand des Projektchores Hützemert.
Foto: WP

Hützemert..  Neuer Name, neuer Vorstand, neue Satzung. Der frühere MGV Hützemert stellte jetzt in seiner Mitgliederversammlung die Weichen für die Zukunft.

Nachdem im letzten Sommer die Probenbeteiligung einen Tiefpunkt erreicht hatte und kein Probenbetrieb mehr möglich war, wurde der Chorleiter von seinen Verpflichtungen entbunden. Im September 2014 wurde dann über den Fortbestand des Vereins beraten. Statt den Verein einfach aufzugeben, suchten die Hützemerter nach neuen, möglichen Wegen.

Schnell war man sich einig: Das gemeinsame Singen kann nur in ungezwungener, offener und geselliger Atmosphäre, die gerade auch Gesanganfängern einen leichten Einstieg bietet, funktionieren. Und das Wichtigste: Künftig sollten auch Jugendliche und Frauen mitsingen. Geprobt wird nun alle zwei Wochen mittwochs im „Treffpunkt Alter Bahnhof“. Die Chorleitung übernehmen erfahrene Sänger aus den eigenen Reihen.

Hützemerter Mundart

Der bisherige Vorsitzende, Martin Köhler, ließ dies alles zu Beginn der Versammlung noch einmal Revue passieren. Nach den Jahresberichten des Geschäftsführers und Ehrenmitglieds Karl-Heinz Lang und des Kassierers Frank Gipperich beschlossen die Mitglieder dann einstimmig die aktualisierte Satzung und die neue Geschäftsordnung, ebenso den neuen Namen des gemischten Chores: Gesangverein „Hützemerter MundArt“.

Letzter Akt dieser „Neuaufstellung“ war nach der Entlastung der Rücktritt des alten Vorstands. Für Martin Köhler wurde Michael Grütz (Hützemert) neuer Vorsitzender. Sein Stellvertreter ist jetzt Daniel Grütz. Neuer Geschäftsführer wurde Oliver Müller, der Karl-Heinz Lang nach 31-jähriger Arbeit im Vorstand ablöste.

Der neue Vorsitzende Michael Grütz würdigte die Leistungen des alten Vorstands, insbesondere seines Vorgängers Martin Köhler, der die Geschicke des MGV in schwierigen Zeiten durch turbulente Gewässer geführt hatte.

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