Im Mittelpunkt steht der Ackerschnacker

Irre Typen aus Mosebolle stehen in Serkenrode im Mittelpunkt eines lustigen Schwanks von Anke Vogt aus Grevenbrück.
Irre Typen aus Mosebolle stehen in Serkenrode im Mittelpunkt eines lustigen Schwanks von Anke Vogt aus Grevenbrück.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Theaterverein Serkenrode führt den Schwank „Am heißen Draht von Mosebolle“ der Grevenbrückerin Anke Vogt auf.

Serkenrode..  Als sich der Theaterverein Serkenrode im vergangenen Frühjahr auf die Suche nach einem geeigneten Bühnenstück für die diesjährige Spielzeit machte, stieß man bei einem Verlag in einer Autorenliste auf den Namen Anke Vogt aus Grevenbrück.

Urkomischer Dreiakter

Schnell waren sich die Verantwortlichen einig, dass man sich die Stücke aus der Feder einer „Nachbarin“ einmal näher ansehen sollte. Das, was sich im urkomischen Dreiakter „Am heißen Draht von Mosebolle“ abspielt, ließ das Auswahlgremium der Laienschauspieler nicht mehr los. Thorsten Jagusch, Gitta Güthe, Vicky König, Tim Wullenweber, Ferdinand Funke, Christina Korte, Anna Jostes und Christopher Bertels bringen die Vorlage für das Erfolgsbuch der Lennestädterin nun auf die Theaterbühne nach Serkenrode.

Als Souffleusen leiten Petra Schmitt-Degenhardt, Heike Kathol und Christiane Bolzenius das Team durch die Textpassagen. Alexandra Schöpper, die auch für die Maske verantwortlich ist, führt in „Mosebolle“ die Regie.

Der Inhalt verspricht zwei Stunden Spaß: Im Gasthof „Lüsebrink“ scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der „Ackerschnacker“, ein uraltes Feldtelefon der Bundeswehr, dient als einzige Verbindung zur Außenwelt. Die Lautsprechertaste klemmt seit eh und je, so dass die Kneipengäste alle Gespräche mithören. Das ist eigentlich kein Problem, man kennt sich ja in Mosebolle.

Ganz Mosebolle von der Rolle

Doch dann kommt Besuch in den Ort: Eine junge, flotte Dame mit einschlägiger Vergangenheit möchte in dem verschlafenen Nest mit eindeutig zweideutigen Telefongesprächen Geld verdienen. Zeitgleich schicken die Dorfbewohner einen Auserwählten zu „Ernst Lauchs“ Millionenspiel „Wer wird stinkreich?“.

Während die irren Einwohner vor dem Telefon auf den Einsatz als Telefonjoker warten, melden sich erste „Interessenten“ auf das Inserat der jungen Dame. Das Durcheinander nimmt konsequent seinen Lauf…

Den Ort Mosebolle gibt es tatsächlich, idyllisch zwischen Meschede und Brilon im Hochsauerland gelegen. Autorin Anke Vogt hörte den Dorfnamen in der WDR Lokalzeit und fand ihn so einprägsam, das sie ihn kurzerhand in den Mittelpunkt ihrer Erzählung stellt.

Bisher feststehende Spieltermine: Samstag, 17., Samstag, 24. und Samstag, 31. Januar jeweils um 20 Uhr in der Schützenhalle Serkenrode. Die Seniorenvorstellung am Sonntag, 11.Januar, ist bereits ausverkauft.mt