Hilfe für Menschen mit Behinderung

Kreis Olpe..  Seit vier Jahren gibt es beim Kreis Olpe Familienunterstützende Hilfen (FuH) für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung, die zu Hause in ihren Familien leben.

Der Kreistag beschlossen, diese Eingliederungshilfe mit einer kleinen Änderung, die den bürokratischen Aufwand künftig vermindert, weiterzuführen.

Konkret geht es um die Unterstützung und Begleitung bei der altersgemäßen Freizeitgestaltung, dem Aufbau von Kontakten zu Gleichaltrigen und beim Besuch von Freunden und Veranstaltungen. Hilfestellungen bei der Förderung der eigenen Interessen und Hobbys runden das Angebot der familienunterstützenden Hilfen ab. Ein weiteres Anliegen der FuH zielt darauf ab, die Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, selbstständig zu werden und ein unabhängiges Leben - beispielsweise in einer betreuten Wohngemeinschaft - zu führen.

Persönliches Budget als Alternative

Nach Beantragung der FuH beim Kreis Olpe wird in einem Hilfeplangespräch der individuelle Unterstützungsbedarf ausgelotet.

Die FuH werden von ambulanten Diensten erbracht, die mit dem Kreis Olpe entsprechende Vereinbarungen geschlossen haben. Welcher Dienst beauftragt wird, entscheidet der Leistungsberechtigte. Die entstehenden Kosten – höchstens für 60 Stunden pro Vierteljahr – rechnen die Dienste unmittelbar mit dem Kreis ab.

Alternativ können die FuH auch in Form eines persönlichen Budgets übernommen werden. Beim persönlichen Budget erhält der Leistungsberechtigte vom Kreis Olpe einen Betrag von bis zu 200 Euro pro Monat, mit dem er die Hilfe selbst „einkaufen“ kann.