Heimische Teams dicht beieinander

Das Team Heggen "mit Schmackes" on Tour nimmt am Samstag (06.09.14) in Winterberg bei der Siegerehrung der Streetbob-WM von WP Chefredakteur Stefan Hans Kläsener und Verlagsleiterin Andrea Glock einen Scheck entgegen. Foto: Volker Hartmann/WAZ FotoPool
Das Team Heggen "mit Schmackes" on Tour nimmt am Samstag (06.09.14) in Winterberg bei der Siegerehrung der Streetbob-WM von WP Chefredakteur Stefan Hans Kläsener und Verlagsleiterin Andrea Glock einen Scheck entgegen. Foto: Volker Hartmann/WAZ FotoPool
Foto: Volker Hartmann
Was wir bereits wissen
Das heimische Team „Mit Schmackes“ aus Heggen landete schließlich auf Platz 16 bei der ersten Streetbob-Weltmeisterschaft in Winterberg. Bei allem sportlichen Ehrgeiz stand auch für die heimischen Piloten der Spaß an diesem außergewöhnlichen Ereignis an erster Stelle.

Kreis Olpe/Winterberg.. Es war ein ebenso spannender wie unterhaltsamer Wettkampf der Streetbob-Piloten bei der 1. Weltmeistersschaft in Winterberg, die sich zu einem regelrechten Volksfest entwickelten.

Mit von der Partie im Reigen der tollkühnen Piloten in ihren rollenden Kisten waren auch vier Teams aus dem Kreis Olpe: „We are OT“ aus Olpe, die am Ende den 12. Platz belegten, „Schnee aus Olpe“ auf dem 13. Platz, die „Bilsteiner Burgpiloten“ auf Rang 14 sowie „Heggen mit Schmackes on Tour“, die den 16. Platz unter den insgesamt 21 Starterteama erkämpften.

„Das war eine tolle Veranstaltung“. zeigte sich Stefan Meier rundum zufrieden. Gemeinsam mit seinen Nachbarn und Freunden Werner Hücking, Holger Knoll, Uli Schmidt und Jörg Möller hatte der Olper „Schneemann“ bereits zur Fußball-WM-Zeit mit dem Bau des Straßenbobs begonnen. „Ich war fürs Grillen und die Meldung von Toren in den Spielen zuständig“, schmunzelt Meier.

Die Rennatmosphäre in Winterberg habe man wie auch die anderen Mitstreiter aus dem Kreis Olpe in vollen Zügen genossen.
Bei den drei Läufen auf der Rennstrecke nach der Etappe im Fahrsimulator habe man durchaus zufrieden stellende Ergebnisse zwischen 23,8 und 24,1 Sekunden erzielt, da sei das Renngewicht von Bob und Piloten mit Hilfe von Bleiplatten auf genau 300 Kilogramm justiert gewesen. Meier: „Die Olper OT hat den Simulatur besser gemeistert, wir haben - wie weitere sechs Teams auch - darin als absolute Neulinge bei Digitalspielen den Bob umgekippt, was eine Strafsekunde bedeutete.“

Weil das Feld in den eigentlichen drei Wertungsläufen dann sehr eng beieinander gelegen habe, seien durch das Abschneiden im Simulator die späteren Platzierungen schon wesentlich vorbestimmt gewesen. Ansonsten sei es ein sehr kameradschaftliches, sportliches und freundschaftlichs Renn-Wochenende gewesen.