Heimat für Wölfe – oder war’s ein Schäferhund?

Vogelwarte..  Nachdem an Haselnuss-Schalen Nage- bzw. Bisspuren der Haselnussmaus gefunden wurden, die streng geschützte Schlingnatter direkt auf dem Weg vor der Haustür von einer Anwohnerin an der Vogelwarte - Baugebiet I - fotografiert wurde: ein Zufall? Ist jetzt, man mag es kaum glauben, ein Wolf gesichtet worden? Ob das Tier durch den Bienenleerstand oder durch das besonders schutzwürdige Waldstück angezogen wurde, ist leider noch nicht erforscht. Man berichtet nun, dass sich spontan zwei Anwohnerinnen der bereits bebauten Flächen an der Vogelwarte I bereit erklärt haben, ihr Eigenheim zurückzubauen. Man will dem Wolf, der vermutlich aus dem Osten eingewandert ist, ein artgerechtes Umfeld und Wohnstätte ermöglichen. Sollten wir nicht mit dieser Aktin auch alle übrigen Anwohner des Gebietes Vogelwarte I animieren, ihre Häuer zurück zu bauen, damit eine ausreichend große Wolfspopulation ungefährdet eine neue Heimat findet?


Sollten wir nicht alle daran arbeiten, dass abriss- und umzugswillige Anwohne ausreichend großen Wohnraum - vielleicht auf einer Ranch im Kickenbacher Grund - zur Umsiedlung finden? Oder war der gesichtete Wolf vielleicht doch nur ein frei laufender Schäferhund?
Franz Prein, Altenhundem