Heider hält Reparationsfrage für geklärt

Sportler aus Attendorn und Feuerwehrleute aus Ennest besuchten Dr. Matthias Heider in Berlin.
Sportler aus Attendorn und Feuerwehrleute aus Ennest besuchten Dr. Matthias Heider in Berlin.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Vor Besuchern aus Attendorn in Berlin äußerte sich Dr. Matthias Heider zur Diskussion um die mögliche Zahlung von Reparationen an Griechenland.

Attendorn/Berlin..  Frühlingshafte Temperaturen, strahlender Sonnenschein und ein spannender Einblick ins politische Berlin: Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider besuchten etwa 30 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ennest und eine Gruppe sportbegeisterter Attendorner die deutsche Hauptstadt.

Auf dem Programm standen ein Besuch im Auswärtigen Amt und eine Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. Auch eine Besichtigung des Kanzleramtes hatte Matthias Heider ermöglicht. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch des Reichstages und eine Diskussion mit dem heimischen Abgeordneten.

Politisch Verfolgten Schutz bieten

Dabei drehten sich die Fragen der Besucher um viele aktuelle politischen Themen, der wachsende Zustrom von Flüchtlingen nahm einen großen Teil der Debatte ein. „Wir wollen allen politisch Verfolgten Schutz bieten“, erläuterte Matthias Heider.

Daher habe der Bund auch zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt, um die Kommunen bei der Versorgung der Flüchtlinge zu unterstützen. „Wichtig ist, dass die Landesregierung in NRW auch unsere Mittel vollständig weitergibt.“ Heider verwies aber auch darauf, dass es nicht möglich sei, Flüchtlingen, die aus rein wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen, Perspektiven zu bieten.

Viele der Besucher interessierten sich auch für die Meinung von Dr. Matthias Heider zur Diskussion um Reparationszahlungen an Griechenland. Dazu hat der Abgeordnete eine klare Meinung: „Diese Frage ist für mich abschließend rechtlich geklärt. Ich lehne diese Forderungen ab.“

Eine Besichtigung der Reichstagskuppel und einem Mittagessen im Hauptstadtstudio der ARD vervollständigten den Berlin-Aufenthalt.