Gute Laune mit Musik

Just for Fun
Just for Fun
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Showhalle Elspe erlebt einen Abend auf höchstem Niveau

Elspe..  Die perfekte Symbiose aus Gute-Laune-Musik, gesanglicher Qualität und sehenswerten Einlagen bescherten den Besuchern in der Showhalle des Elspe Festivals jetzt einen musikalischen Abend auf höchstem Niveau.

Abschalten und zurück lehnen? Von wegen. A-Capella ist der Sound zum Mitmachen und Mitklatschen. Zum Auftakt des Konzerts, das vom Pop- und Gospelchor „Just for fun“ organisiert wurde, versprühte die fünfköpfige Gruppe „Fiven“. Volker Arns, Steffen Maiworm, André Stock, Andreas Corrado und Bernd Niklas nach Vorlage der Gruppe „Basta“ den Charme des „Bratislava Lover“. Bei „King of the Road“ ging es mit Bernd Niklas weit runter in die tiefe Bässe - donnernder Applaus war die Belohnung.

50 Mal Just for Fun

Aus den fünf Sängern auf der Bühne wurden mit „Just for fun“ kurzerhand 50, die sich laut Antje Seidenstücker riesig freuten vor so vielen Gästen zu zeigen, wie modern das Repertoire mancher Chöre heute ist. Die Hymne „Sauerland“ erhallte klangvoll die Halle und strahlte förmlich in der eher ungewöhnlichen Intonation. Ein Klassiker der Musikgeschichte, Leonard Cohens „Hallelujah“, bescherte den Sängerinnen und Sängern unter Leitung von Siegfried Knappstein abermals viel Beifall. „21 Guns“ gehörte zu den neuesten einstudierten Werken des Chores und kam sehr gut an. Den Text auf den Lippen ließ das Publikum das „Alte Fieber“ der „Toten Hosen“ schnell um sich greifen. Und noch ein Clou: Der Hit von de Wanderer „An der Bar“, ebenfalls genial rübergebracht.

Begeistertes Publikum

Die Stimmung in der Halle war schon prächtig, als „Maybebob“ die Bühne betraten. Bereits zum vierten Mal gastierte das Quartett in Lennestadt und schaffte es erneut die rund 700 Gäste mit zu reißen. Immer wieder erstaunlich und beachtlich, was das einfachste und natürlichste Instrument, die Stimme, bewirken kann. Bei „Maybebop“ überzeugen nicht nur die Stimmen der einzelnen Solisten, sondern auch ihre Show und ihr Faible für aktuelle Themen. Den Beweis lieferte gleich der erste Song, aus der gleichnamigen CD „Das darf man nicht“. Das Quartett animierte die rund 700 Gäste mit ihnen auf der Bühne zu singen. Eine traute sich: Michelle.

Die Stimmgewalt der mutigen Besucherin beim Vortrag von „Skyfall“ war so beachtlich und das Publikum völlig aus dem Häuschen. „Maybebob“ sind auch richtig flexibel. Aus zugerufenen Wörtern wie Fußpilz und Ornithologischer Gottesbeweis entwarfen die Jungs spontan einen Song im Heavy Metal-Stil. Nach rund drei Stunden verabschiedete sich „Maybebop“ begleitet vom Applaus des Publikums von der Bühne.