Grenzwerte klar unterschritten
30.10.2007 | 20:54 Uhr 2007-10-30T20:54:28+0100Finnentrop. ...
(pep) Unter Punkt Bekanntgaben stellte Beigeordneter Aloys Weber in der gestrigen Sitzung des Finnentroper Gemeinderates die Ergebnisse von Messungen vor, die im Strahlungsbereich des heftig umstrittenen Mobilfunksendemastes am Schulzentrum vorgenommen worden sind. Man habe den Bürgern und Schulpflegschaften diese Messungen zugesagt, so Bürgermeister Heß, die zwischenzeitlich - im Beisein von Betroffenen - erfolgt seien. Zum einen waren von den Anwohnern des Mastes die von T-Mobile vorgelegten Berechnungen für die von den Sendeanlagen ausgehende elektromagnetische Strahlung angezweifelt worden. Die jetzt vorgelegten Messdaten, die gestern per Beamer an die Wand geworfen wurden und er WR nicht schriftlich vorliegen, zeigen, dass die gemessene Strahlung noch unter den berechneten Werten liegt und nur zwischen 0,4 und 2,03 Prozent des zulässigen Grenzwertes erreichen. Allerdings war der UMTS-Sender noch nicht in Betrieb.
Der Vergleich der gemessenen Werte vor und nach Inbetriebnahme der Mobilfunk-Sendeanlage zeigt, dass sich die Strahlungswerte nur geringfügig verändert haben, etwa von 0,020 auf 0,045 Volt/Meter an der Hauptschule, bei einem Grenzwert von 42 Volt/Metern. Alle Werte der verschiedenen Messpunkte liegen der Verwaltung vor.
In diesen Kontext passt auch die Mitteilung, dass die Messung der Luftqualität in Finnentrop eingestellt und die Station oberhalb des Rathauses abgebaut wird. Die Messungen sollen, unter anderem mit Blick auf die Feinstaubproblematik, auf die Ballungsräume konzentriert werden.
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