Gemeinsame Großübung klappte gut
22.06.2008 | 16:55 Uhr 2008-06-22T16:55:41+0200Attendorn. (sv) Um 16 Uhr am Samstagnachmittag geht bei der Feuerwehr in Attendorn ein Notruf ein: Durch einen technischen Defekt wurde ein Brand in der sechsten Ebene der Firma Viega am Ennester Weg ausgelöst,13 Verletzte sollen sich noch in der ...
... kritischen Ebene befinden. Dieses Szenario, das so hoffentlich nie Realität werden wird, bildete am vergangenen Samstag die Basis einer gemeinsamen Übung der Löschzuge Attendorn und Meggen der Freiwilligen Feuerwehr, die unter der Leitung des zukünftigen Attendorner Stadtbrandmeisters Georg Schüttler stattfand.
In einer gut zweistündigen Rettungsaktion wurden unter dem Einsatz von 13 Fahrzeugen und 60 aktiven Feuerwehrmännern die 13 "Vermissten" aus der sechsten Ebene des Viega-Werks am Ennester Weg evakuiert. Durch den Einsatz von zwei Drehleitern konnte die Rettungsaktion von zwei Seiten aus durchgeführt werden.
Erschwert wurde die Übung durch eine simulierte Verhinderung des Rettungsdienstes auf Grund einer gesperrten Autobahn sowie den Ausfall von Wasserleitungen in den oberen Ebenen der Firma. So musste die freiwillige Feuerwehr ein eigenes Sanitätslager einrichten und die Wasserversorgung vom Erdgeschoss der Firma aus regeln.
Auch wenn eine Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn und Meggen bei einem realen Einsatz eher unwahrscheinlich ist, ließ sich ein harmonisches und abgestimmtes Zusammenwirken beider Einheiten erkennen.
"Ich bewundere den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr und bin froh, dass sie sich so gut auf solche Extremsituationen vorbereitet" betonte Firmenchef Walter Viegener als Augenzeuge der gelungenen Feuerwehrübung.
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