Gelungene Premiere von Herbert und Heribert

Verstärken ab sofort den Plattdeutschen Kreis: von links Herbert „Allo“ Neu und Heribert Schulte aus Hülschotten.
Verstärken ab sofort den Plattdeutschen Kreis: von links Herbert „Allo“ Neu und Heribert Schulte aus Hülschotten.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Herbert „Allo“ Neu und Heribert Schulte aus Hülschotten sind neu im Team des Plattdeutschen Kreises Attendorn.

Attendorn..  Trotz des schlechten Wetters waren zahlreiche Gläubige am Pfingstmontag zur Kapelle Waldenburg gekommen, um die „Plattdütske Misse“ mitzufeiern. Der Musikzug der Freiwillige Feuerwehr Attendorn hatte, um die Instrumente zu schonen, Platz in der kleinen Gnadenkapelle gefunden. Der Zelebrant Dechant Andreas Neuser warb um Verständnis für das Wetter, die Landwirte und Gärtner hätten auf den Regen gewartet.

Schützenfest kein Hindernis

Beim veranstaltenden Plattdeutschen Kreis sah man diesmal neue Gesichter. Erstmals war am Montag trotz eines anstrengenden Schützenfestes das Hülschotter Urgestein Heribert Schulte dabei. Er war für die Fürbitten zuständig. Auf die Frage, wie er denn zu diesem Kreis gekommen sei, sagte Schulte, dass man ihm gesagt habe, „komm doch mal vorbei“. Damit war die Vorbesprechung bei Klaus Walter Hoberg gemeint, in der die Aufgaben verteilt wurden.

Da seine Mutter viel Platt gesprochen hat, ist Heribert Schulte des Hülschotter Platts mächtig. Er betont allerdings, dass „jedes Dorf eine eigene Aussprache hat“. Ebenfalls gehört jetzt „Allo“ Neu, der ehemalige Poskevatter der Kölner Poorte, zum Orga-Team.Unter anderem verteilte er mit Reinhard König erstmals die Handzettel mit den Gebeten und Liedern in plattdeutscher Sprache. Wie er zu dieser Aufgabe gekommen ist? „Klaus Walter Hoberg hat das bestimmt“ so die klare Antwort.

Da Dechant Neuser kein Platt spricht, trug Rudolf Hellner seine Predigt vor. Das hat er auch schon bei Pastor Josef Vorderwülbeke gemacht, dem man in besonderer Weise gedachte. Carola Märtin zitierte den alten Spruch: „Wenn Sorge und Not Dich drücken, dann geh zur Muttergottes von Attendorn“.

Backesfest gut besucht

Für Unmut bei zahlreichen Gottesdienstbesuchern sorgte ein Teilnehmer, der während der Messe Telefonanrufe tätigte.

Auch das Backesfest des Osterfeuervereins, ausgerichtet von der Ennester Pote, war gut besucht. Brot, Stuten und Platenkuchen aus dem Steinbackofen auf dem Hof Leowald, der wieder Ort des Geschehens war, fanden reißenden Absatz