Gegenwind jetzt auch aus Drolshagen

Drolshagen..  Auch in Drolshagen formiert sich der Widerstand gegen Windräder. Die IG-Gegenwind Drolshagen hat unter anderem das Erntefest genutzt, um aufzuklären, dass auch in der beschaulichen Stadt an der Rose reichlich Windräder geplant seien, weil die Stadt auf Druck des Landes Konzentrationszonen für Windenergienutzung zur Verfügung stellen müsse.

Die IG fand großen Anklang bei der interessierten Bürgerschaft. Mehr als 450 Bürger haben bereits eine Unterschriftensammlung unterstützt, die einen Windrad-Abstand von wenigstens 1500 Metern zur nächsten Wohnbebauung fordert. Christa Schmidt-Bender von der IG weist darauf hin, dass in Bayern im Gesetz ein Abstand von „10 mal Höhe“ verankert sei. Bei 200 Meter hohen Windrädern seien das zwei Kilometer. „Bei uns kann man von Glück reden, wenn man 500 Meter Abstand zugebilligt bekommt. Wir sind nicht gegen erneuerbare Energien“, so Schmidt-Bender weiter, aber es gebe erhebliche gesundheitliche Risiken in der Nähe von Windkraftanlagen - hörbaren Schall, Infraschall und Schattenwurf. Darüber hinaus seien eindeutige, finanzielle Nachteile für die Anwohner zu erwarten (Wertminderung von Immobilien bis zur Unverkäuflichkeit).

Tatkräftige Unterstützung durch profundes Wissen um die Problematik erhielt die IG durch Mitstreiter der BI Rehringhauser Berge.

Unterschriftenlisten liegen aus

Die Unterschriftenlisten und Info-Flyer liegen u. a. bei Bürotechnik Schürmann, Annettes Blumenladen, Drolshagener Tabakladen, in der Metzgerei Stachelscheid, bei der Araltankstelle Christ, bei Früchte Schürmann, in der Buchhandlung am Markt, in beiden Apotheken in Drolshagen, bei Dr. Bleckmann und Dr. Laguna aus und sind bei allen Mitgliedern der IG zu bekommen.

Kontakt: www.ig-gegenwind-drolshagen.de.tl oder per Mail: gegenwind-drolshagen@web.de.