GEDIA wächst in Attendorn um 10 000 Quadratmeter
04.12.2007 | 16:56 Uhr 2007-12-04T16:56:04+0100Attendorn. Im Burghotel Schnellenberg fand jetzt die Ehrung der 13 diesjährigen GEDIA-Arbeitsjubilare statt, die seit 25, 35 und 50 Jahren zur Belegschaft gehören. ...
... Weiterhin wurden Meinolf Bicher nach 37 und Herbert Erlhof nach 50 Jahren Firmenzugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Geschäftsführer Jürgen Hillesheim nutzte die Gelegenheit, die aktuelle Geschäftslage und die geplante Entwicklung der GEDIA-Gruppe zu erläutern. Trotz eines harten internationalen Wettbewerbs wird man weiter wachsen. Es wird ein Gesamtumsatz von rund 300 Millionen Euro prognostiziert. Das Wachstum betrifft auch das Stammwerk in Attendorn.
Es wird bis zum Jahresende um einen 10 000 Quadratmeter großen Hallenkomplex erweitert, der Platz für die Fertigung von neuen Schweißbaugruppen sowie die Werklogistik bieten wird. Nachdem das neu aufgebaute Werk im ungarischen Tata erfolgreich gestartet wurde, wird ganz aktuell die Errichtung eines weiteren Montagewerkes in Polen geplant. Die Gesamtmitarbeiterzahl liegt inzwischen bei rund 2 000, davon 760 alleine in Attendorn.
Das Gruppenwachstum basiert laut Hillesheim auf einem starken Attendorner Fundament, bestehend aus einem erfahrenen und innovativen Projektengineering, einem leistungsstarken Werkzeugbau und hochmoderne Produktions- und Logistiksysteme.
Angesichts der zunehmenden Verknappung an qualifizierten technischen Nachwuchskräften, setzt GEDIA weiterhin auf eine starke eigene Ausbildung in Kooperation mit der Attendorner LEWA und hat die Zahl der Auszubildenden auf eine neue Rekordzahl von 65 gesteigert. In turbulenten Zeiten fortschreitender Globalisierung sei es, betonte Jürgen Hillesheim, genauso unerlässlich, auf langjährige und erfahrene Mitarbeiter zu setzen, die mit ihrer Ruhe und Gelassenheit, basierend auf einem enormen Können und Erfahrungsschatz, auch anspruchsvollste Herausforderungen meistern und für die jungen Leute Vorbild und Quelle eines großen Know-How sein können.
In diesem Sinne bedankte sich Hillesheim ausdrücklich bei den Jubilaren für ihre langjährige Treue und Einsatzbereitschaft.
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