Gebete statt Fangesänge in der Nordkurve

Unter den Frauen aus dem Kreis Olpe, die sich im Olper Mutterhaus zur Teilnahme an der großen Kfd-Wallfahrt trafen, ist die Stimmung bestens.
Unter den Frauen aus dem Kreis Olpe, die sich im Olper Mutterhaus zur Teilnahme an der großen Kfd-Wallfahrt trafen, ist die Stimmung bestens.
Foto: WP
200 Frauen aus den kfd-Bezirken Olpe, Attendorn, Elspe und Siegen setzten im Stadion der Dortmunder Borussen den Schlusspunkt einer alternativen Wallfahrt. Vorher gab es eine Kreativ-Aktion im Olper Mutterhaus.

Kreis Olpe..  Wo sonst die Fangesänge der Borussen erklingen, wurde jetzt gebetet: 6000 Frauen trafen sich am Samstag im Dortmunder Fußballstadion, um zum Abschluss der diözesanweiten alternativen Wallfahrt die Heilige Messe zu feiern. Unter ihnen auch 200 Frauen aus dem Kreis Olpe und dem Siegerland.

Die eigentümliche Atmosphäre dieses großen Ereignisses, an dem auch Mitglieder des kfd-Bundesvorstandes und Frauen aus anderen Diözesen teilnahmen, war für alle ein besonderes Erlebnis.

Kreative Aktionen

In einem Vorprogramm unterhielten Cheerleader und Bea Nyga die Wallfahrerinnen in der voll besetzten Nordkurve. Nur hatten leider nicht alle Pilgerinnen einen freien Blick auf den eigens in den Reihen aufgebauten Altar.

Den Vormittag verbrachten die über 200 Frauen aus der Region Siegerland-Südsauerland vor Ort im Olper Mutterhaus der Franziskanerinnen. Nach einem ausführlichen Vortrag von Schwester Veronika über die Gründerin des Ordens sowie einem gesellschaftspolitischen und sozialkritischen Referat von Professor Ulrike Buchmann sollten die Frauen im wahrsten Sinne des Wortes Hand anlegen.

Jede durfte ihren farbigen Handabdruck auf einem Tuch hinterlassen. Dabei entstand das Logo der kfd: „Leidenschaftlich glauben und leben.“

Umrahmt wurde der Vormittag von einem extra für diesen Tag gegründeten Chor unter der Leitung von Margarete Nordmann und Mechthild Klinge. „Dieses Projekt hat uns Sängerinnen besondere Freude gemacht“, so Mechthild Klinge. Und auch alle anderen Wallfahrerinnen waren begeistert von den Texten und der Musik. Das Team um Gabriele Gräfin von Spee, Mechthild Klinge, Ulrike Wieczorek, Edeltrud Hübner, Christina Steinhoff und Christina Hofacker war am Ende erleichtert, dass der alternative Wallfahrtstag nach der langen und intensiven Vorbereitungszeit reibungslos abgelaufen ist. Dies sei um so schöner, als in manchen Gemeinschaften gerade 14 Tage vorher auch noch die kfd-Tafel ausgerichtet worden sei. Auch sie war ein Angebot im 100. Jubiläumsjahr des kfd-Diözesanverbandes.

Nächstes Ereignis in Helden

Für alle, die nicht mit nach Dortmund konnten, weisen die Organisatorinnen schon jetzt auf eine Heilige Messe in Helden am 26. August hin, bei der des ersten Generalpräses der kfd, Hermann Klens, gedacht werden soll.

Zu diesem Ereignis wird auch die Diözesanvorsitzende Marlies Meermeier erwartet. Genauere Informationen gibt die kfd noch bekannt.

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