Fünf neue Seniorenbegleiter in Attendorn

Die Hansestadt Attendorn ist um fünf Seniorenbegleiter reicher. Bürgermeister Christian Pospischil gratulierte den qualifizierten Ehrenamtlichen und bedankte sich für deren Einsatz für ältere Mitmenschen mit einem Präsent.
Die Hansestadt Attendorn ist um fünf Seniorenbegleiter reicher. Bürgermeister Christian Pospischil gratulierte den qualifizierten Ehrenamtlichen und bedankte sich für deren Einsatz für ältere Mitmenschen mit einem Präsent.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Bürgermeister Christian Pospischil gratulierte und dankte Fünf Attendornern, die eine Ausbildung zum freiwilligen Seniorenbegleiter absolviert haben.

Attendorn..  Die Hansestadt Attendorn hat fünf neue Seniorenbegleiter. Bürgermeister Christian Pospischil gratulierte den qualifizierten Ehrenamtlichen und bedankte sich für ihren Einsatz für ältere Mitmenschen mit einem Präsent.

Barbara Assheuer, Marita Boksa, Anne Fischer, Alfred Pospischil und Theo Springob nahmen in der ersten Jahreshälfte über einen Zeitraum von knapp drei Monaten an einer Qualifizierungsmaßnahme zum freiwilligen Seniorenbegleiter teil. An zehn Abenden wurde ihnen ein Grundwissen im Umgang mit älteren Mitmenschen vermittelt, das sie nun in der Praxis in den unterschiedlichsten Bereichen anwenden können. Sei es bei den Besuchen kranker Senioren, der Unterstützung beim Einkauf oder der Begleitung bei Arztgängen.

Was ändert sich im Alter?Welche Möglichkeiten der Beschäftigung mit älteren Menschen gibt es? Wie führe ich ein Gespräch mit älteren Menschen? Wie gehe ich mit dem Thema Demenz um? Diese und weitere Themen waren Bestandteil des Kurses, der von der Katholischen Bildungsstätte Olpe in Kooperation mit den AGIL-Büros im Kreis Olpe und der Katholischen Hospitalgesellschaft Olpe durchgeführt wurde.

Die Auszeichnung der fünf neuen Seniorenbegleiter fand im Rahmen des regelmäßigen Treffens der in Attendorn tätigen Ehrenamtlichen im Evangelischen Gemeindehaus statt. In seinem Grußwort zitierte Christian Pospischil Erich Kästner mit dem Satz „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ und hob die Bedeutung des Ehrenamtes in und für Attendorn hervor.

Dank der sehr gut funktionierenden Netzwerkarbeit des AGIL-Büros in Attendorn und der seit Jahren etablierten Freiwilligenzentrale gibt es in der Hansestadt gut 20 Ehrenamtliche, die regelmäßig für dieses Netzwerk im Einsatz sind. In den vergangenen zwei Jahren konnten etwa 30 Kontakte von Menschen, denen geholfen wurde und Menschen, die geholfen haben, vermittelt werden. „Das sind 30 gute Gründe, auf die unsere Stadt stolz sein darf“, so Bürgermeister Pospischil.

Neben den fünf neuen Seniorenbegleitern zeichnete der Bürgermeister weitere Ehrenamtliche von AGIL und der Freiwilligenzentrale mit einem Geschenk aus.