Frühling beflügelt den Arbeitsmarkt im Kreis

Kreis Olpe..  Die Arbeitsagentur meldet für den Monat März im Kreis Olpe einen Rückgang der Anzahl der Arbeitslosen um drei Prozent. Mit 3 504 Personen waren im März 109 Personen weniger arbeitslos als im Februar. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,2 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. Verglichen mit März 2014 sank die Zahl der Arbeitslosen um 180 Personen, ein Rückgang um 4,9 Prozent.

„Der Frühling macht sich auf dem heimischen Arbeitsmarkt bemerkbar. Es werden weniger Menschen arbeitslos als im vergangenen Jahr, gleichzeitig profitieren besonders die Jüngeren von der positiven Stimmung“, beschreibt Dr. Bettina Wolf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Siegen, die gegenwärtige Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Jüngere profitieren besonders

Im März waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen 12 361 Männer und Frauen arbeitslos. Das ist im Vergleich zum Februar ein Rückgang um 130 Personen gleich einem Prozent. Vor einem Jahr fiel der Rückgang mit 405 Personen etwas deutlicher aus. Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen ist im März 2015 um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Februar zurückgegangen, sie liegt nun bei 5,4 Prozent.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit macht sich besonders bei den Jüngeren unter 25 Jahren bemerkbar. Die Arbeitslosenzahl ging um 7,1 Prozent zurück, eine Reduzierung um 107 Personen im Vergleich zum Februar. Dr. Bettina Wolf sieht darin einen Anhaltspunkt, dass gut ausgebildete Fachkräfte in der Region weiter benötigt werden.

„Die Betriebe wissen unsere jungen motivierten Männer und Frauen mit ihrer guten Ausbildung zu schätzen. Um die jungen Menschen, die trotz ihrer guten Ausbildung im vergangenen Monat keine Anstellung finden konnten, kümmern wir uns als Agentur für Arbeit Siegen weiter besonders intensiv, um ihnen Perspektiven auf dem heimischen Arbeitsmarkt zu eröffnen“, macht Dr. Bettina Wolf Mut.

Das Jobcenter Kreis Olpe betreut derzeit 2 042 arbeitslose Personen. Damit kann im Kreis Olpe ein Rückgang um zehn Personen (0,5 Prozent) im Vergleich zum Februar und um 84 Personen (vier Prozent) im Vergleich zum März 2014 verzeichnet werden