Tragödie
Früherer Hauseigentümer noch nicht gefunden
13.03.2010 | 20:29 Uhr 2010-03-13T20:29:00+0100
Finnentrop. Eine Familientragödie ereignete sich am Freitag in Finnentrop im Kreis Olpe. Ein Haus brannte völlig aus. Die neuen Eigentümer aus Werdohl mussten zusehen, wie ihr Haus, in das sie einziehen wollten, in Flammen stand. Der ehemalige Hausbesitzer wurde noch nicht gefunden.
Hilflos mitansehen musste eine vierköpfige Familien aus Werdohl, wie ihr Haus in Hülschotten ausbrannte. Sie hatte das Haus kurz zuvor gekauft und wollte am Freitagmorgen einziehen. Nun ist sie obdachlos, weil sie ihre bisherige Wohnung gekündigt hat. Die Brandursache war bis Freitagabend ungeklärt, nicht ausgeschlossen werden kann aber, dass der bisherige Eigentümer, das Haus angesteckt hat und selber in den Flammen umgekommen ist. Bisher konnte er nicht gefunden werden.
Brandort bleibt beschlagnahmt
Die Ermittlungsmaßnahmen an der Brandstelle in Finnentrop-Hülschotten dauerten auch den gesamten Samstag an. Vor Ort durchsuchten ein Brandermittler der Olper Kriminalpolizei, ein Brandsachverständiger sowie zwei Spürhundführer die bisher zugänglichen Bereiche des Hauses.
"Aufgrund der ernomen Schuttmengen im Haus werden sich die Durchsuchungsmaßnahmen noch mehrere Tage hinziehen", teilte Ralf Wortmann von der Leitstelle der Olper Polizei mit. Solange bleibe der Brandort beschlagnahmt.
Möbelwagen stand vor der Tür
Am Freitag um 9 Uhr sollte der frühere Hausbesitzer zwangsgeräumt werden, der gelbe Möbelwagen einer Umzugsfirma aus Olpe stand bereits vor der Haustür. Die im Haus lebende 17-jährige Tochter des weiterhin Vermissten war zum Zeitpunkt des Brandes in der Schule.
Nach Aussage von Nachbarn lebte das Hülschotter Ehepaar getrennt und wollte sich scheiden lassen. Nicht einigen konnten sie sich offensichtlich, wer das Haus behalten und wer den anderen auszahlen sollte. Über diesen Streit kam es zur Zwangsversteigerung und dem Räumungstermin am Freitag. Die neuen Eigentümer kannten das Haus nur „vom Papier” wie ein Nachbar sagte, der Alteigentümer habe ihnen das Betreten untersagt. Er soll sehr an dem Haus gehangen haben.
Ermittlungen erschwert
Die enorme Hitzeentwicklung des Feuers erschwerte die Ermittlungen der Polizei, da das Haus akut einsturzgefährdet ist. Eine vorsichtige Durchsuchung der Kellerräume durch die Feuerwehr ergab kein Ergebnis, Klarheit erhofft sich die Polizei, wenn das Haus mit Hilfe des THW Stück für Stück abgetragen werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Vorbesitzer in der Ruine gefunden wird, ist nach Einschätzung der Polizei hoch, weil alle „üblichen Anlaufstellen” überprüft worden seien. Nachbarn wollen wissen, dass er am Freitagmorgen noch auf dem Friedhof am Grab seines Vaters gewesen ist.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich für die Feuerwehr ausgesprochen schwierig, da Wasser aus Teichen über eine sogenannte „offene Löschwasserführung” herbei geschafft werden musste. Vor Ort waren Einsatzkräfte aus der ganzen Gemeinde Finnentrop, Landemert sowie aus Plettenberg.
20:24
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20:23
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18:39
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15:44
Für ein Butterbrot-So eine Aussage ist genau so lächerlich wie diese ganze Quark-Rüherei.Natürlich ist es jetzt insbesondere für das Mädchen das vielleicht schlimmste was sie in ihrem Leben erfahren konnte und gebührt mein tiefstes Mitgefühl und aufrichtiges Beileid!
-Dennoch sollte man nicht ausser acht lassen, das eine junge Familie vielleicht ihr ganzes erspartes geopfert hat und evtl noch einen Kredit aufgenommen hat um vielleicht ihren Kindern eine Basis zu schaffen.Neben dem Kredit muss dann jetzt auch noch weiter Miete gezahlt werden, was für eine Familie das existenzielle AUS bedeuten könnte und somit wieder eine Mühle ins rollen bringt, da ich nicht glaube das dafür irgendeine Versicherung aufkommen wird.Tragisch also für beide Seiten, denen dendas Butterbrot teuer zu stehen kommen könnte und der Tochter /Angehörigen der Feuer-Tragödie.
23:44
Eine Kurzschlußhandlung in der Ausweglosigkeit? Nicht Jeder Mensch ist solchen Belastungen gewachsen, Ehetrennung, Zwangsversteigerung des Eigenheims usw. Es ist traurig das es so enden mußte, aber bestimmt kein Einzelfall im Gesetzesstrudel !!! Ernste Hilferufe (wenn sich einer traut) werden doch meist ignoriert, erst wenns zu spät ist...och hätten wir doch.
23:17
alle können einem nur leid tun. die tochter die nicht nur die trennung ihrer eltern ertragen mußte und nun den vermutlichen tod des vaters, eine ehe die gescheitert ist und dann der geplatzte traum vom eigenheim...
der mann hat einfach keinen anderen ausweg gesehen. ein selbstmord ist nicht feige sondern mutig! im letzten moment versucht der lebenswille zu siegen aber es ist wohl zu spät gewesen... wer hat den mut freiwillig aus dem leben zu scheiden?!?
keine entschuldigung für den brand aber niemand sollte sich hier anmaßen den mann und/oder die hintergründe/umstände zu verurteilen.
es ist eine familientragödie! solche schicksale können jeden treffen und niemand weiß wie er in so einer extremsituation reagiert.
19:49
so ist es von Just . die zwangsräumung war ja nicht seit gestern erst bekannt. und dann mal ne frage an die hülschottener: warum habt ihr dem mann nicht geholfen?? dann noch zur verdeutlichung: dieser mann ist bewusst an die öffentlichkeit gegangen. also hat auch jeder das recht darüber seine meinung kund zu tun..
19:40
Ok , sunshinegeorge, die Sonne hast Du auch nicht so oft gesehen.
18:45
35 von just
deutsche Sprache schwere Sprache, Subjekt, Prädikat Objekt ist der Minimumstandart.
16:26
Hans Huckebein , der Name sagt alles.
Zeitungengen scheint der nicht zu bekommen.
Es war der Möbelwagen für die Zwangsräumung.
Die neien Besitzer hatten nicht die Absicht nach
der Räumung einzuziehen.
Wenn ich dieses Haus ersteigert habe , dann möchte ich es auch nutzen.
Denn ich bezahle dafür.
Da schreiben viele aus diesem Dorf. Ok , dann zeigt dieser Familie aus Werdohl das Ihr zu Ihr steht.
Unbegreiflich der vorherige Besitzer , rette Dein Auto und bringe dich um.
Ich habe kein Mitleid. Nur für die Tochter .