Fronleichnamsfeier in Attendorn

Einen neuen Altar hatte das Ennester Tor, da der alte in die Jahre gekommen war. Unser Bild zeigt diesen Stationsaltar und rechts im Blumenteppich die Erwähnung „Danke VW.
Einen neuen Altar hatte das Ennester Tor, da der alte in die Jahre gekommen war. Unser Bild zeigt diesen Stationsaltar und rechts im Blumenteppich die Erwähnung „Danke VW.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Vier große Altäre standen und prachtvolle Blumenteppiche waren fertig, als in Attendorn um kurz nach 10 Uhr am Donnerstag die Fronleichnamsprozession von der Pfarrkirche aus über die Wälle zog.

Attendorn..  Vier große Altäre standen und prachtvolle Blumenteppiche waren fertig, als in Attendorn um kurz nach 10 Uhr am Donnerstag die Fronleichnamsprozession von der Pfarrkirche aus über die Wälle zog. An zwei Stationsaltären gab es in diesem Jahr eine Besonderheit. Und zwar im Blumenteppich im Ennester- und Kölner Tor wurde an den am 6. Mai plötzlich verstorbenen ehemaligen Attendorner Pfarrer Josef Vorderwülbeke gedacht. In Blumen und gefärbtem Sägemehl wurde ausgedrückt:

„Danke VW“ und somit an sein langjähriges priesterliches Wirken gedacht. Im Kölner Tor erinnerte Pastor Markus Ratajski daran, dass Josef Vorderwülbeke noch im letzten Jahr von seinem Balkon aus das Geschehen verfolgte. Einer der ältesten Teilnehmer der Prozession war Karl-Otto Frey (89), der dieser Zeitung verriet, dass er seit seinem sechsten Lebensjahr dabei ist.

Die Abkürzung „VW“ entstand bereits, als Josef Vorderwülbeke im Jahre 1968 als Vikar in die Hansestadt kam. Die Vikare Vorderwülbeke und Vogt bildeten zusammen mit Pastor Johannes Klinkhammer das pastorale Team. Und da setzte sich im Volksmund bei den beiden Vikaren die Abkürzung „VW“ und „ViVo“ durch.

Uraltes Fest der Kirche

Fronleichnam ist ein uraltes Fest der katholischen Kirche. Die ersten urkundlichen Erwähnungen aus dem hiesigen Bereich befinden sich in Urkunden aus Drolshagen und Grafschaft aus dem Jahre 1363. Im Attendorner Pfarrarchiv gibt es eine Urkunde aus dem Jahre 1422, in der in lateinischer Sprache Fronleichnam erwähnt wird.