Frischzellenkur für „neues“ Zentrum

Luftaufnahme vom Finnentroper Versorgungszentrum mit Sportplatz.
Luftaufnahme vom Finnentroper Versorgungszentrum mit Sportplatz.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Vor über 40 Jahren entstand das „neue“ Zentrum der Gemeinde Finnentrop auf dem Berg. Jetzt soll es zukunftsfähig gemacht werden

Finnentrop.. Die Gemeinde Finnentrop möchte den zentralen Versorgungsbereich rund um das Rathaus und die Schulen zukunftsfähig gestalten. Hierzu findet am Dienstag, 14. April, um 18 Uhr eine erste öffentliche Bürgerversammlung im Ratssaal des Rathauses statt.

Nachdem im Zuge der Regionale Südwestfalen 2013 die Aufwertung der Talachse im Mittelpunkt der Gemeindeentwicklung stand, rückt nun das Versorgungszentrum in den Focus.

Handlungsbedarf gibt es reichlich, denn die öffentlichen Gemeinbedarfseinrichtungen sind „in die Jahre gekommen“. Immerhin liegt die Errichtung der Schulen und Sportstätten zum Teil über 40 Jahre zurück. Investitionen in die Bildungsinfrastruktur gehören aber zu den zentralen Herausforderungen insbesondere für die Gemeinden in ländlichen Regionen.

Nachhaltig aufwerten

Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Finnentrop beschlossen, ein sogenanntes Integriertes Handlungskonzept (IHK) für das Versorgungszentrum zu erstellen. Ziel ist, Bedarfe zu ermitteln und Maßnahmen zu erarbeiten, mit denen der zentrale Versorgungsbereich nachhaltig und zukunftsfähig aufgewertet und gestaltet werden kann. Für die Gemeinbedarfseinrichtungen werden Möglichkeiten der energetischen Sanierung wie auch der zukünftigen Anforderungen an eine möglichst multifunktionale Nutzung untersucht.

Sicherung der Nahversorgung

Das Konzept wird sich mit allen für die Entwicklung dieses Bereiches relevanten Themen beschäftigen. Hierzu zählen unter anderem die Aufwertung der öffentlichen Räume, altersgerechtes Wohnen und die Sicherung der Nahversorgung. Zu diesen Handlungsfeldern werden konkrete Maßnahmen ausgearbeitet und Umsetzungsschritte aufgezeigt. Auch werden die Möglichkeiten für den Einsatz von Fördermitteln geprüft.

Damit die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie die Interessen der örtlichen Vereine, Schulen, Eigentümer, Nutzer und Besucher bei der Konzepterstellung aufgenommen und berücksichtigt werden können, werden sie an dem Planungsprozess aktiv beteiligt.

Mitarbeit in Arbeitsgruppem

Im Rahmen der Bürgerversammlung am 14. April um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses stellt das mit der Erarbeitung des IHK beauftragte Büro DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH die ersten Ergebnisse einer Bestandsanalyse vor. Anschließend können die Teilnehmer in zwei Arbeitsgruppen zu konkreten Themen und Fragestellungen, die die zukünftige Entwicklung des Versorgungszentrums betreffen, ihre Ortskenntnisse, Ideen und Anregungen einbringen.