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Fretteraner Schützenkönig Klaus vom Orde kommt aus Deutmecke

30.07.2007 | 23:59 Uhr

Fretter. (pr) Zwei Stunden trotzen gestern Morgen die Fretteraner Schützenbrüder dem niederprasselnden Regen, dann holte Klaus vom Orde mit dem 142. Schuss den Rest des einst stolzen Reichsadlers aus dem Kugelfang.

König "Klausi" ist 30 Jahre alt, wohnt in Deutmecke und verdient sein Geld als Industriekaufmann bei Thyssen. "Natürlich lasse ich mich in Deutmecke abholen. Wenn schon einmal ein König aus Deutmecke kommt, wird er auch dort abgeholt; so weit ist das ja auch nicht", klärte er die Frage nach der Marschroute am Nachmittag unmissverständlich. Den Fretteranern ist Klaus vom Orde als aktiver Prinzengardist kein Unbekannter, außerdem kennt man ihn noch als ehemals aktiven Kicker des SV Fretter sowie als Sänger der Stimmungsband "Pittermännche".

Für Klaus vom Orde war es der erste ernsthafte Anlauf auf die begehrte Königswürde, bei dem er sich gleich gegen seine Kontrahenten Paolo Ampezzan, Christoph Lüttke-Brinkhaus, Ludger Rüßmann und Stefan Krause behauptete. Als Königin steht ihm Marina Duwe aus Fretter Zur Seite. Die Insignien gingen an Christoph Lüttke-Brinkhaus (Apfel), Ludger Rüßmann (Zepter) und die Krone holte sich standesgemäß der spätere König.

Den traditionellen Parademarsch nahm König Klaus wegen des Regenwetters diesmal nicht auf dem durchweichten "Trappen Kamp" ab, sondern in verkürzter Form auf der kurzfristig gesperrten Hauptstraße. Am späten Nachmittag präsentierte sich das neue Königspaar mit großem Hofstaat beim Festzug seinem Schützenvolk.

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