Frenkhauser Schützenkönig zeigt mit Orden Flagge

Frenkhausen..  Der amtierende König des St. Franziskus-Xaverius Schützenvereins Frenkhausen, Lothar Burghaus, zeigt Flagge. Das bewies er mit der Übernahme des Postens als Ortsvorsteher, seinem Königsschuss und wörtlich genommen in seinem Amt als Präsident des Fahnen-Gestellungs-Vereins (FGV). Eine gute Gelegenheit also, eine Flagge als Motiv für den Königsorden zu wählen.

Um seine Wahl zu erklären, holte die Majestät etwas aus. Bereits Ende der 70er Jahre hatte Heinz Kühmstädt seine Gedanken über den gerade gegründeten FGV niedergeschrieben. Darin ist zu lesen: „Fahnen und Flaggen sind Symbole der Gemeinschaft.“ Diese Worte haben laut Lothar Burghaus heute noch Gültigkeit und bedeuten auch, dass die Fahne Kameradschaft signalisiere.

Bekenntnis zur Gemeinschaft

„Speziell für unsere Ortschaften und deren Bevölkerung sind sie auch ein mahnendes Zeichen, dass der FGV noch lange bestehen muss. Heute ist es fast zur Selbstverständlichkeit geworden, dass zum Schützenfest vor jedem Haus eine Fahne hängt. Dies ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Bekenntnis zur Gemeinschaft.“

Auf dem Orden den der Regent an den Vereinsvorsitzenden Ulrich Meier übergab, ist dementsprechend in der Mitte das Vereinslogo des FGV in Form einer Fahne abgebildet. Unterhalb der Fahne das Gründungsjahr 1976 und darüber steht: „Einfach Flagge zeigen“.

„Wenn wir eine funktionierende Gemeinschaft einmal als Getriebe betrachten, ist jeder von uns ein Zahnrad. Das Getriebe funktioniert nur, wenn alle Zahnräder intakt sind und gut ineinander greifen. Ich denke bei uns läufts“, so Lothar Burghaus, der abschließend riet, dass sich jeder überlegen solle, was er zum Erhalt der Dorfgemeinschaft beitragen könne und immer das Motto: Einfach Flagge zeigen, vor Augen haben solle. Die Rückseite des Ordens zieren vier Sterne, die den Erfolg der Deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft widerspiegeln. Gewohnheitsgemäß wurde auf dem Schützenball in Frenkhausen kräftig gefeiert.

Das tolle Konzert des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Wenden unter Leitung von Ewald Metzger gab schon einen Vorgeschmack auf die stimmungsgeladenen Stunden, die sich anschlossen.

Doch bis dahin standen noch einige Ehrungen auf dem Programm. Allen voran Winfried Meier. Der engagierte Schütze wurde vom stellvertretenden Kreisoberst Markus Bröcher und dem stellvertretenden Kreisschatzmeister Markus Brüggemann mit der höchsten Ordensstufe des Sauerländer Schützenbunds für hervorragende Verdienste ausgezeichnet. Winfried Meier wurde im Jahr 1990 zum Kaiseroffizier gewählt. Bereits zwei Jahre später wurde er Kassierer.

Viele Auszeichnungen

In diesem Amt setzte er die Zeichen der Zeit um und modernisierte das System der Kassenführung. „Er hat in all den Jahren die Arbeit als Kassierer neben seinen Hobbies, früher Fußball und heute Skat und Kegeln, immer sehr ernst genommen. Dies spiegelt sich auch der Tatsache wieder, dass er mit 22 Jahren Kassierertätigkeit dieses Amt in der Vereinsgeschichte am längsten inne hatte. Im April vergangenen Jahres trat er von seinem Amt als Kassierer zurück und steht dem Verein weiterhin als Offizier zur Verfügung.

Den Orden für besondere Verdienste erhielt der amtierende Kaiser Michael Schufft. Mit dem Orden für Verdienste wurden Peter Mester und Klaus Burghaus geehrt. Die langjährigen Mitglieder:

65 Jahre: Hubert Frohne,

60 Jahre: Willi Meier und Heinz Theile.

50 Jahre: Karl-Josef Burghaus, Franz-Josef Bade und Heribert Nebeling,

40 Jahre: Peter Mester, Herbert Huhn, Wolfgang Lütticke, Siegfried Weidner, Peter Stamm, Martin Alfes,

25 Jahre: Stefan Holterhoff, Claudius Theile, Tobias Theile, Stefan Wicker, Christian Hesse, Wolfgang Schneider, Peter Hesse, Christian Böhm, Ulrich Stahl, Oliver Lütticke, Günter Albus, Klaus Burghaus.