Franz Becker engagiert sich für das ACS
27.10.2010 | 13:00 Uhr 2010-10-27T13:00:00+0200Attendorn.Die Planungen für das Automotive Center Südwestfalen (ACS) gewinnen an Konturen. Am kommenden Donnerstag wird der Trägerverein gegründet und mit Franz Becker steht ein Investor in den Startlöchern, der bereit ist, sich zu engagieren.
Franz Becker bestätigte im Gespräch mit u nserer Zeitung sein Interesse: „Wir beschäftigen uns damit und wenn wir helfen können, wollen wir das gerne tun.“ Investor würde die Becker Immobilien GmbH sein, unter der Voraussetzung, „dass alles auch wirtschaftlich darstellbar ist.“ Viel Zeit haben die Planer nicht mehr: „Im Laufe des ersten Quartals 2011“, so Becker „muss das Projekt konzeptionell in trockenen Tüchern sein.“
Über das, was das ACS leisten können muss, besteht mittlerweile Klarheit. In enger Zusammenarbeit mit den Automobilzulieferern aus der Region sollen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben übernommen werden. Jürgen Hillesheim, Sprecher des Gesellschafterkreises der Firma Gedia, sieht unter der großen Überschrift Leichtbau zum Beispiel Crash-Simulationen als mögliches Aufgabenfeld. Hier könnten Entwicklungen übernommen werden, die für das einzelne Unternehmen zu teuer und oder zu aufwendig sind.
Wichtig ist aus Sicht der Industrie aber vor allem, dass im ACS nicht auf Eingebung von Professoren im Elfenbeinturm geforscht wird, sondern in enger Absprache mit den Unternehmen, die Entwicklungen am Markt auch durchsetzen müssen.
Um die privaten Investitionen, die trotz einer Förderung des Landes NRW im Rahmen der Regionale nötig bleiben, rentabel zu machen, muss das ACS auf Sicht Gewinne erwirtschaften und sich gegen die Konkurrenz namhafter Universitäten, die ebenfalls im Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten, durchsetzen können. Die Personalliste müsse deshalb, so Hillesheim, „hochkarätig“ besetzt sein.
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