Folk in den Bergen wie vor 30 Jahren

Der geschäftsführende Vorstand der "Arge 2015 - 875 Jahre Grevenbrück": Kassierer Karl-Hermann Gilsbach, Vorsitzender Torsten-Eric Sendler, der 2. Vorsitzende Werner Forth und Schriftführer Pastor Hans-Joachim Keßler (v.l.).
Der geschäftsführende Vorstand der "Arge 2015 - 875 Jahre Grevenbrück": Kassierer Karl-Hermann Gilsbach, Vorsitzender Torsten-Eric Sendler, der 2. Vorsitzende Werner Forth und Schriftführer Pastor Hans-Joachim Keßler (v.l.).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Vorbereitungen für die weiteren Feierlichkeiten 875 Jahre Grevenbrück sind weit gediehen.

Grevenbrück..  Dem ehrenamtlichen Engagement vieler Zeitgenossen ist es zu verdanken, dass die Planungen für das Jubiläumsjahr 875 Jahre Grevenbrück bereits weit voran geschritten und die Veranstaltungen schon jetzt weitgehend in trockenen Tüchern sind.

In der Jahreshauptversammlung der „Arge 2015 - 875 Jahre Grevenbrück“ im Gasthof Häuser erhielten die Mitglieder einen fundierten Überblick über den Vorbereitungsstand. Bevor es ans „Eingemachte“ ging, blickte der Vereinsvorsitzende Torsten-Eric Sendler zurück auf den fulminanten Auftakt des Jubiläumsjahres mit der Silvesterparty in der Schützenhalle. Den im vergangenen Jahr eigens aufgestellten Maibaum lobte Sendler als Zeichen des Miteinanders. Erwähnenswert war auch der Weihnachtsmarkt, bei dem laut Aussage des Vereinsvorsitzenden binnen kürzester Zeit etwas auf die Beine gestellt wurde, das Qualität hatte und sich sehen lassen konnte.

Mehrarbeit für Vorstandsmitglieder

Torsten-Eric Sendler informierte die Versammlung, dass er berufsbedingt zukünftig nur noch an den Wochenenden in heimischen Gefilden sein werde und machte deutlich, dass der Vorstand sich dafür aussprach, dass er den Posten weiterführe und die Vorstandsmitglieder die Mehrarbeit schultern. Der Vorschlag des Vorstands traf auf Zustimmung der Versammlung.

Der zweite Vorsitzende Werner Forth und Kassierer Karl-Hermann Gilsbach wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt wie die Beisitzer Marlies Hesse, Michael Linn, Rolf Seidenstücker, Bernhard Willmes und Andreas Hacke.

Nächstes Highlight ist die Musik-Festwoche vom 13. bis 17. Mai, mit der Neuauflage der Kultveranstaltung „Folk in den Bergen“, am Samstag, 16. Mai auf der Wiese „In den Planken“. Auf einer 18 mal zehn Meter großen Bühne, die nach Vorgaben der mitwirkenden Bands aufgestellt wird, geben sich einheimische und auswärtige Bands im annähernd zwölfstündigen Programm die Klinke in die Hand. Das Warm-up gibt’s von Far Out und CM Travel. Mit Dougie Maclean und Tanahill Weavers hält schottisches Flair Einzug. Beide Bands waren vor 30 Jahren zum letzten Mal in Grevenbrück, werden 30 Minuten gemeinsam auf der Bühne stehen und freuen sich auf das Wiedersehen.

Tolle Mischung

Alfred Neumann, der sich bei der Verpflichtung der Akteure mächtig ins Zeug legte, gab zu bedenken, dass die Schwierigkeit darin lag, die Bands, die noch nie etwas von Grevenbrück gehört haben, zu einem Auftritt zu motivieren. Neumann machte deutlich, dass die Veranstaltung für jüngere und ältere sein soll und die Auswahl der Bands darauf abgestimmt sei.

Top-Act ist der aus Funk und Fernsehen bekannte Gregor Meyle. Andreas Sprenger lobte die tolle Mischung, die etwas Nostalgie beinhalte. Ohne offiziellen Kartenvorverkauf haben bereits 138 Karten ihren Besitzer gewechselt. Karten können auf www.grevenbrueck.de reserviert werden.

Weitere Veranstaltungen der Musik-Festwoche sind ein Rockabend organisiert von der OT Grevenbrück und der Vatertags-Frühschoppen mit den Ruhrpott-Steirern.