Fitness und Yoga statt Teppich und Parkett

Olpe..  Es tut sich etwas in den schon seit über einem Jahr leerstehenden Räumen der ehemaligen ARO-Filiale in der Ziegeleistraße 1 in Olpe. Wie Olaf Hütte, Inhaber des „Aktiva“ in der Ziegeleistraße 40, auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, wird er dort künftig tätig sein: „Es wird eine Betriebsverlagerung geben. Dorthin kommt künftig der Basicbereich.“ Dabei handelt es sich um Training an Geräten mit Betreuung.

Die Fläche in der ehemaligen ARO-Filiale vor dem Lidl-Markt beträgt knapp 1000 Quadratmeter. Wie Hütte weiterhin berichtete, plant er dort auch eine Yoga-Schule: „Das wäre neu in Olpe. Der hintere Raum würde sich dafür als Kursraum eignen. Da ist es ganz ruhig.“

Eröffnung im März

Von der Immobilie und der Lage ist Olaf Hütte begeistert: „Das ist einfach klasse. Das musste ich machen.“ Die Aussicht mit den ganzen Fenstern sei super. Im Inneren werden mehrere 1,50 Meter große runde Lampen installiert. Zur Frage, warum er die leerstehenden Räumlichkeiten dann nicht schon früher angemietet habe, meinte er: „Es gab Verhandlungen des Inhabers Peter Duwenhögger mit Lidl, die sich dort zunächst erweitern wollten. Doch das hat sich dann zerschlagen, da der Einzelhandel hier flächenmäßig begrenzt ist. Als es nicht geklappt hat, hat Peter mich gefragt: Willst Du es haben? Ich brauchte nicht lange überlegen und habe gesagt: Ja klar.“

Grünes Licht von der Stadt

Von der Stadt Olpe habe er bereits grünes Licht, so Hütte. Die Nutzungsänderung sei kein Problem: „Es ist gut für Olpe, dass der Leerstand weg ist. Wenn hier Leben und Bewegung drin ist, profitiert auch der Lidl davon.“ Im März will Hütte das Fitnessstudio in der Ziegeleistraße 1 öffnen.

Bleibt die Frage, was aus dem dann leerstehenden Bereich des „Aktiva“ in der Ziegeleistraße 40 wird. Dazu Olaf Hütte: „Der Bereich Premium und die Tennishalle bleiben. Im freien Bereich sollen Kurse, Veranstaltungen und kleinere Rockkonzerte stattfinden in Zusammenarbeit mit dem Taki aus dem Mythos. Der war total begeistert, als wir das besprochen haben.“ Entstehen soll für diesen Bereich eine urige Atmosphäre im Fabrikstil: „Es geht um kleine Unplugged-Konzerte mit bis zu 100 Leuten.“