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Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen

30.11.2009 | 17:40 Uhr

Finnentrop. Mit einem Standortkonzept und überregionalem Marketing will die Gemeinde Finnentrop den Auswirkungen des demografischen Wandels begegnen. Erster Schritt hierzu ist eine groß angelegte Bürgerbefragung, die in der nächsten Woche beginnt.

Der demografische Wandel kommt und wird Auswirkungen auf die Strukturen und Lebensverhältnisse überall haben. Die Gemeinde Finnentrop will nicht untätig darauf warten, sondern frühzeitig Weichen stellen und Strategien entwickeln, um der vorhergesagten Abwanderung von Bürgern zu begegnen.

Hierfür soll „gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, denn nur so kann es gelingen”, wie Bürgermeister Dietmar Heß bei der gestrigen Vorstellung betonte, ein Standortkonzept erarbeitet werden. Der Gemeinderat hat zunächst 45 000 Euro zur Verfügung gestellt, um gemeinsam mit der Marketingagentur ADSM aus Wachtberg bei Bonn, die „mit dem Blick von außen” koordinierend tätig sein soll, den ersten Schritt zu tun.

Ein positives

Signal setzen

Und zwar kurzfristig, um ein positives Signal zu setzen. Denn, so Bürgermeister Heß: „In der letzten Zeit ist Finnentrop fast immer nur schlecht geredet worden”.

Wie die Bürger in den 40 Ortsteilen ihre Gemeinde wirklich sehen, soll im ersten Schritt mit einer Bürgerbefragung ermittelt werden, die, wie die ganze Aktion, unter dem Leitmotiv „Leben im Herzen unserer Dörfer” steht. Denn genau das ist es, was langfristig gesichert werden soll.

In der nächsten Woche werden 9 000 Fragebogen an alle Haushalte in der Gemeinde verteilt, mit denen man möglichst umfangreiche Basisinformationen zur Lebens-, wohn und Arbeitssituation der Bürger sammeln möchte. Natürlich anonym. Wer möchte, kann separat Angaben zu Person machen und an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Auch Senioren und

Jugendliche beteiligen

„Um möglichst alle relevanten Altersschichten zu erfassen, werden das Seniorenheim und die Klassen 7 bis 10 der weiterführenden Schulen sowie die OT besonders einbezogen”, erläuterte Andreas Damrau, Geschäftsführer von ADSM, die Vorgehensweise. Auf der neuen Internetseite www.unser-Finnentrop.de kann man bei Bedarf weitere Fragebogen herunterladen und sich auch welche im Rathaus abholen.

Bis zum 11. Dezember müssen die Bögen dort wieder eingegangen sein, die dann ausgewertet und mit den Ergebnissen eines Strategieworkshops, an dem sich die Fraktionsvorsitzenden und Vertreter der Verwaltung beteiligt haben, abgeglichen werden. Bereits im Januar sollen die Ergebnisse der Befragung und eine erste Marketingplanung präsentiert werden.

Ziel der ganzen Aktion ist es, die Bedürfnisse der Finnentroper Bürger zu erfragen und Konzepte zu entwickeln, um das Leben in den Dörfern zu erhalten sowie durch aktives Marketing vielleicht sogar neue Bürger aus anderen, weniger attraktiven Kommunen in die Gemeinde Finnentrop zu locken.

Peter Plugge

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Kommentare
24.11.2009
18:49
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von Hans E. Städter | #9

Weniger attraktive Kommunen - wer soll das denn sein? Hagen? Castrop-Rauxel-Ost? Oder wer?
Sicherlich aber keine Gemeinde oder Stadt in unmittelbarer Nachbarschaft, denn die sind allesamt weitaus lebenswerter als Finnentrop!

So ganz unrecht hatte der Schreiberling, welcher seinen Eindruck von Finnentrop sehr anschaulich veröffentlicht hat, ja nunmal nicht. Der Kernort ist einfach unansehnlich und liefert wirklich kein einziges Motiv, warum man Finnentrop besuchen sollte. Irgendwie macht Finnentrop auf Außenstehende nur den Eindruck, einfach da zu sein. Ein Ortsname auf der Landkarte. Mehr nicht.
Einzig die Dörfer von Finnentrop sind überwiegend attraktiv, teilweise gar richtige Kleinode.

Dazu die politische Inkompetenz des Herrn Heß und die Zerissenheit der politischen Führung. Warum hat die Gemeinde Finnentrop ihren Bürgemeister nicht endlich für seine wiederholten Fluchtversuche abgestraft?? Es gab Kandidaten mit mehr Rückgrat und Heimatverbundenheit...

Gruß aus der Nachbarschaft

24.11.2009
16:08
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von Heinimann | #8

#5 und # 6
Dem einen fehlt es an Demokratieverständnis, sonst wüßte er, das Bürgerinitiativen ein Grundrecht darstellen, das sich viele Länder wünschen. Oder wählen Sie auch in der Vergangenheit?
Dem anderen mangelt es an Durchblick oder er hat eine Hpfpflichtversicherung, die ihn selbst vor den Schäden der Mobilfunkmasten schützt. Das hat nicht einmal t-mobile, Ozwei oder vodafone. Wenn so-ist-das aber Geld verdienen will, schlage ich ihm in Finnentrop 250 Komposthaufen (Misthaufen) auf seinem Grundstück vor, das bringt auch Geld und ist weit weniger bedenklich.
Aber zum Glück bleibt er bestimmt in seiner kleinen Mietwohnung.
Ganz Unrecht hat die Finnentroperin ja nicht, es hapert in der Gemeinde an strukturellen Lösungen und der Umgang mit dem Bürger ist eher zweifelhaft bis bedenklich.

23.11.2009
15:04
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von Finnentroperin | #7

Ich liebe est: Finnentrop wird nieder gemacht und schlecht geredet! So ist es nicht! In Finnentrop gibt es strukturelle Probleme, die nicht sein müssten. Wenn es hier mal mehr um die Sache gehen würde, dann hätten die Finnentroper viel gewonnen. Schön ist auch die Aussage gründen sofort für jede Kleinigkeit eine Bürgerinitiative. Eine Kleinigkeit? Meines Wissens nach gibt es in Finnentrop zwei Bürgerinitiativen, die sich beide sehr sachlich mit objektiv wichtigen Themen beschäftigt haben und noch immer beschäftigen. Gott sei dank! Sonst hätte Herr Hess gar kein Korrektiv!

23.11.2009
12:32
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von so_ist_das | #6

liebe Finnentroperin! wenn ich geld hätte, würde ich mir grund und boden kaufen um ihn an mobilfunkbetreiber zu verpachten. sehr lukrativ!!
nebenbei hätten wir dann zugang zu allen netzten.

23.11.2009
07:51
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von A.K. | #5

Bitte ein Beispiel wo den Bürgern zugehört wird...

Die Finnentroper Bürger können aber auch nichts anderes als meckern und gründen sofort für jede Kleinigkeit eine Bürgerinitiative!

Bin gespannt wann es eine Bürgerinitiative für schönes Wetter in Finnentrop gibt...lange kann das nicht mehr dauern

22.11.2009
14:14
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von Finnentroperin | #4

Bahnhof weg, einen unattraktiven Markt an die Hauptstraße gepflanzt, einen vollgehangenen Mobilfunkmasten ins Wohn- und Schulgebiet gesetzt, die Bürger immer wieder im Regen stehen lassen - wer braucht da eine Fragebogen? Wenn ich mehr Geld hätte, würde ich mir in den weitaus schöneren Kommunen oder Städten des Kreises was kaufen - da hört man dem Bürger auch noch zu!

21.11.2009
18:08
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von Ziegenbock | #3

Jahrzehntelang hat man Finnentrop vorsätzlich vergammeln lassen und jetzt will man durch ein paar schöne Worte den Ruf verbessern.
Das ist doch alles Augenwischerei!

21.11.2009
14:49
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von politikistverlogen | #2

Aus weniger attraktiven anderen Kommunen Bürger nach Finnentrop locken? Ich lach mich schlapp. Wie unatttraktiv ist doch Finnentrop. Bestes Beispiel ist der Bahnübergang, der in 30 Jahren nicht fertiggestellt wurde. Große Mitschuld hat die immer gewählte CDU. Die Bürger tun mir leid.

21.11.2009
12:12
Finnentrop will mit Standortkonzept dem demografischen Wandel begegnen
von Huckleberry Finn | #1

Wer kann schon aus Scheiße Gold machen?

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