Finale Aufmunterung von Oma Margret: „Junge, mach et“

Rhode..  Mit strahlenden Gesichtern eröffneten die Majestäten des Heimatschutzvereins Rhode, das Königspaar Mark und Simone Leine, Kaiserpaar Peter und Helga Teipel sowie das Jubelkönigspaar Reinhold und Monika Abel den Schützenball mit einer Polonaise.

Klaus Döppeler, Vorsitzender, Schützenmajor und seit der vergangen Woche auch Prinz Karneval in Rhode, blickte noch einmal zurück auf die Geschehnisse des letztjährigen Hochfestes mit seinen zahlreichen Höhepunkten. Im Fokus stand dabei natürlich das Königspaar Mark und Simone Leine. „Behaltet die schöne Zeit in guter Erinnerung, denn alle Königspaare wissen es aus eigener Erfahrung: Es ist schön, einmal Majestät in Rhode zu sein.“

Der Regent Mark machte keinen Hehl daraus, dass er schon länger den Gedanken gefasst hatte, Schützenkönig in Rhode zu werden. Schon im Jahr 2000, als er als Königsoffizier seinem Bruder Olli, damals König, zur Seite stand, reifte der Gedanke in ihm, auch einmal drauf zu halten. „Leider verließ mich in den folgenden Jahren erstmal der Mut“, schmunzelte der strahlende Regent. Den letztjährigen Warnungen seiner Frau und Königin Simone, die meinte: „Du schießt den Vogel. Du hast einen“, folgten Monate der Planungen und zum Antreten war alles fertig, vom Outfit bis zur Gästeliste. Den finalen „Aufmunterer“ von Oma Margret: „Junge, mach et. Schieß drupp und lass es richtig krachen“, setzte Mark Leine in die Tat um.

Besonders in Erinnerung geblieben ist der Majestät auch der Schützenfestsonntag. Bei starkem Unwetter, dem Gefühl, dass das Zelt gleich abhebt und Stromausfall rückten alle näher zusammen und die Stimmung war sensationell, blickte Mark Leine zurück. Abschließend animierte er alle Dorfbewohner mitzumachen, ansprechbar zu sein und mit dafür zu sorgen, dass gute Traditionen und das Vereinsleben im Dorf erhalten bleiben.