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Fast-Food oder Nobel-Hotel ?

01.09.2010 | 16:54 Uhr
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
Diese Brachfläche östlich der Innenstadt soll überplant werden.

Attendorn.Fast-Food-Restaurant oder Vier-Sterne-Hotel? Diese Entscheidung müssen die Attendorner Politiker treffen, wenn es um die weitere Entwicklung der östlichen Innenstadt auf der Brachfläche entlang der Finnentroper Straße zwischen der Atta-Höhle und dem Allee-Center geht.

Diese Thematik ist am kommenden Montag, 17 Uhr, zentraler Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt des Stadtrates.

Hatte man in der Verwaltung mangels Interessenten für dieses stets als „Filetstück“ bezeichnete Gelände ein europaweites zweistufiges Vergabeverfahren vorbereitet, so hat sich die Situation geändert. „Anscheinend sind angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise wieder mehr Leute bereit, in Steine zu investieren“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Hilleke über mehrere potenzielle heimische Investoren.

Ein Industrieller möchte auf einem rund 8 000 Quadratmeter großen Grundstück unmittelbar angrenzend an den Parkplatz der Atta-Höhle ein Vier-Sterne-Businesshotel nach internationalem Standard mit 60 Zimmern und fünf Suiten in der ersten Ausbaustufe errichten und hat dafür auch bereits einen Betreiber.

Dieses Vorhaben „beißt“ sich allerdings mit dem Plan, auf dem Wiesengelände an der Straße Am Zollstock, wo sich früher der Schrotthandel Neuhaus befand, ein Fast-Food-Restaurant zu errichten. Sollte das geschehen, werde er sein Projekt nicht realisieren, hat der Hotel-Investor gegenüber der Stadtverwaltung unmissverständlich klar gemacht.

Seiner Meinung nach fehlt es in Attendorn an einer „vernünftigen Gastronomie“, während es „Pommes- und Dönerbuden“ genug gibt. Er befürchtet ein schlechtes Niveau der Umgebung eines Fast-Food Restaurants durch Lärmimmissionen und eine Vermüllung der Umgebung.

Bürgermeister Wolfgang Hilleke ist allerdings der Auffassung, dass das Projekt Fast-Food-Restaurant unbedingt weiter voranzubringen ist, „auch wenn der Hotel-Investor am Ende tatsächlich sein Vorhaben nicht realisieren würde“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Er begründet das damit, dass ein Fast-Food-Restaurant „einen deutlichen Mehrwert für Attendorn“ bringe. Im Zusammenspiel mit einem ebenfalls geplanten „Kinder- und Freizeitland“ für Gäste bis 15 Jahre mit einer überdachten Nutzfläche von 3- bis 3 500 Quadratmetern sowie einem Außengelände würde für Jugendliche und Heranwachsende eine weitere Attraktion geboten. Umfragen hätten gezeigt, dass der starke Wunsch nach einem solchen Angebot bestehe.

Sollte der Hotel-Investor abspringen, könne man einen anderen Investor für ein Hotel suchen oder das Gelände separat vermarkten, heißt es in der Vorlage, etwa in Richtung einer weiteren Freizeitnutzung. Entsprechende Gespräche würden bereits geführt.

Weitere Komponenten der zukünftigen Nutzung des Geländes sind drei „generationenübergreifende Stadtvillen mit sechs bis acht Wohneinheiten je Haus“, die parallel zur Finnentroper Straße gebaut werden sollen, sowie eine 25 Meter breite und 100 Meter lange „zentrale öffentliche Grünfläche.“

Auf den Durchbau der Straße Am Stürzenberg zum Zollstock soll verzichtet werden und die Fußwegeverbindung zwischen Atta-Höhle und Innenstadt entlang der Finnentroper Straße in der begonnen Form fortgeführt werden.

Peter Plugge

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Kommentare
17.01.2011
16:53
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von Paul-Pott | #42

Warum meint jeder der zu Geld gekommen ist, man könnte einfach so ein Hotel oder Restaurant in die Welt stellen, und das würde dann gut. Schaut Euch an was Kalle gemacht hat, es gibt viele andere Beispiele. Das werden Läden ohne Seele, betrieben von bezahlten Geschäftsführern, die im Grunde flott nach Hause wollen. So kann man ein mittelständisches Unternehmen aber nicht erfolgreich aufbauen. Profis wie Färber-Luig gehen Pleite, und ein Plastik-Bieger wie Rosenberg will den Attendornern jetzt mal zeigen wie man es besser macht (solche Sprüche hat Kalle auch gerne geschmettert).
Der Rosenberg soll mal weiter in seine Röhren gucken, dann bleibt ihm mehr Geld für die Rente.

04.10.2010
14:59
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von mister x | #41

das war wohl der falsche Bürgermeister den man da gewählt hat.
ein mc donalds soll der stadt gut tun?????
was ist mit der gesundheit??????
gehts hier nur um geld?

07.09.2010
19:17
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von einem Repetalerjung | #40

Das bisschen Müll vom Schachtelwirt !! Die Attendorner kennen sich doch gut aus mit Müll.

Schützenfest ist Müll und an diesem komischen Karneval scheissen sie den Mist in die Innenstadt.

07.09.2010
19:12
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von Otto an der Ecke | #39

WOLLTE DER J KEMMERICH NICHT AUCH EIN HOTEL BAUEN??

Sehr sehr still geworden, bei sooo einem Bedarf!! Seltsam.

06.09.2010
18:39
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von besorgter bürger | #38

Hotel ?
Da will ein Attendorner Unternehmer viel Geld (sicher mehrere Millionen) in die Hand nehmen und in Attendorn investieren. Das schafft Arbeitsplätze, Gewerbesteuer und die Hotelzimmer, die die Attendorner Industrie dringend braucht. Ein Businesshotel in dieser Art gibt es nämlich noch nicht und es mussten schon Treffen und Termine verschoben werden, weil die Teilnehmer in Attendorn nicht untergebracht werden konnten.

Hamburgerbude ?
Der Schuppen wird vom Bauträger der Kette gebaut – kein Auftrag für heimische Unternehmen. Investitionsvolumen maximal wenige 100 TEUR. Ein paar Arbeitsplätze für Attendorn, aber wahrscheinlich keine Gewerbesteuer, da der Betreiber nicht in Attendorn sitzt. Die Frittenbuden in der Innenstadt verlieren Kunden, aber W.H. kann mit seinen Kindern in Attendorn zu McDoof.

Disco, Kino etc.?
Man kann sich sicher vieles größer und schöner vorstellen - aber das Bürgerhaus im Bahnhof will genau das realisieren. Aber das soll mit fadenscheinigen Argumenten abgewürgt werden, bevor auch nur eine Entscheidung über Zuschüsse des Landes gefallen ist.

Attraktivitätssteigerung ?
So steigern wir die Attraktivität von Attendorn: Was die Industrie braucht (Hotel), was die Bürger wollen (Bürgerhaus mit Kino- und Disco-Veranstaltungen) wird abgewürgt, was W.H.s Kinder sich wünschen (Hamburgerbude) wird gebaut - willkommen in Attendorn !

06.09.2010
16:43
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von onderdrum | #37

Ein gutes Hotel müsste erste Priorität haben. Es wird höchste Zeit. Das Repetal ist zu weit weg. Und zu teuer.

05.09.2010
21:32
Blockierter Kommentar.
von Alter Sack | #36

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

05.09.2010
18:33
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von Et Moi | #35

Wenn ich das Wort Kinderland schon höre geht platzt mir der Sack!

Was haben wir eigentlich als Kinder in unserer Jugend ohne Kinderland und Co.gemacht???

Draussen gespielt??Ohne Fremdanimation??Geht das ??

04.09.2010
23:40
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von igittpfui | #34

Ja, liebes Attendorn...

Schnappt euch ein McDonalds, dann habt ihr ausgesorgt...

Die Lage von unseren Schachtelwirt in Elspe war auch eine fehlentscheidung... ATU hat mittlerweile ein Tor zur ihren Parkplätzen gemacht weil der Parkplatz von der heutigen Tuner Jugend missbraucht haben die ihren Müll da gelassen haben usw.

Ich kann euch nur sowas empfehlen, der Müll wird überall entsorgt, nur nicht in der Mülltonne...

Das frischt euer Attendorn super auf... *ironie off*


Was hier in der Umgebung fehlt ist mal eine Diskothek wie die Nachtschicht, was Attendorn mittlerweile gar nicht mehr hat.

04.09.2010
23:35
Fast-Food oder Nobel-Hotel ?
von nanana | #33

#32

Na, na, na - nenene!

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