Farbe Grün bestimmt das Zukunftsbild

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Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Dekanates Südsauerland sind zuversichtlich. In Wenden gaben sie ihrer Hoffnung Ausdruck, mit dem verabschiedenen Zukunftsbild auf dem richtigen Weg zu sein.

Wenden..  Grün ist die Farbe der Hoffnung, des Wachstums und der Frische. „Das Ergebnis vermittelt ein gutes Gefühl“, freute sich Dechant Andreas Neuser über das Ergebnis am Ende der Dekanatspastoralkonferenz zum „Zukunftsbild des Erzbistums“ im Pfarrheim Wenden des Pastoralverbundes Wendener Land.

Denn die hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinden im Dekanat Südsauerland waren aufgefordert, ein Glas Wasser entweder ganz oder auch nur in Teilen in ein Behältnis ihrer Wahl zu leeren. „Ich habe die Hoffnung“ (grün), „Ich habe die Sorge“ (gelb) und „Ich bezweifle“ (rot) waren die Auswahlmöglichkeiten – deutlich setzte sich die Hoffnung durch, mit dem im Oktober verabschiedeten Zukunftsbild im Erzbistum auf dem richtigen Weg zu sein.

In kleinen Gesprächskreisen setzten sich Priester, Vikare, Diakone und Gemeindereferenten mit sechs Thesen auseinander, die Dekanatsteam aus den zwölf zentralen Aussagen sowie den Kapiteln 4 und 6 zu den Schlüsselthemen und Herausforderungen des Zukunftsbildes entwickelt hatte. Unter dem Blickwinkel der eigenen Motivation, möglicher Fragen oder Widerstände und dem Verständnis der beruflichen Rolle entwickelte sich ein reger Austausch.

„Veranstaltungen dieser Art werden in nächster Zeit immer wieder stattfinden. Dazu werden wir auch bald die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte einladen“, möchte Dechant Andreas Neuser die Zukunftsideen möglichst breit aufstellen. Die Pastoralen Räume Attendorn und Wenden haben bereits ihre Pastoralvereinbarungen geschrieben, in den anderen Pastoralverbänden laufen die Prozesse noch mit begleitender Beratung. Die Pastoralvereinbarung gibt Auskunft über Ziele und Schwerpunkte sowie über Maßnahmen zu deren Umsetzung im pastoralen Raum.

Auseinandersetzung vor Ort

„Aus meiner Sicht haben sie sehr sympathische Ziele formuliert“, fasste Ludger Vollenkemper als Gast der Dekanatspastoralkonferenz zusammen und begrüßte den eingeschlagenen Weg im Dekanat: „Die Auseinandersetzung soll vor Ort stattfinden, so dass sich hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte so das Zukunftsbild aneignen. Und nicht durch ein Referat aus Paderborn.“ Als Leiter des Teilprojekts 1 ist Vollenkemper seit Februar zuständig für den Bereich „Aneignung des Zukunftsbildes in der Pastoral des Erzbistums“. Insgesamt umfasst das Projekt Bistumsentwicklung zehn Teilprojekte mit unterschiedlichen Laufzeiten.

Meinungen wahrnehmen und bei Bedarf Unterstützung anbieten, war die Zielsetzung von Ludger Vollenkemper bei der Tagung in Wenden. Dabei betonte er, dass es viele Facetten gebe, sich dem Zukunftsbild zu nähern. „Und wenn ich heute hier höre, dass gesagt wird, in Paderborn tut sich viel, dann macht mir das Mut. Denn ich hatte auch Sorge, dass vor Ort eine andere Wahrnehmung stattfindet.“

Angebot und Auftrag gleichermaßen

Jeder Einzelne sollte sich seiner persönlichen Berufung als Getaufter bewusst werden. Zugleich sei die Aneignung des Zukunftsbildes für die Pfarreien vor Ort nicht nur ein Angebot, sondern auch ein Auftrag.

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